Vogelroboter auf Taubenjagd

Robop RoboterfalkeDie britische Firma Robop hat einen elektronischen Vogel entwickelt, der Tauben verjagen und demnächst Liverpool, Kulturhautpstadt Europas 2008, frei von den grauen Vögeln machen soll. Der Taubenschreck sieht aus wie ein Wanderfalke, er soll dessen Schrei imitieren und sich wie der Raubvogel bewegen können. Im Innern der Falkenatrappe befindet sich ein kleiner, wetterfester Computer, der passende Töne gespeichert hat. Von Zeit zu Zeit schlägt der Elektrovogel drohend mit den Flügeln.

Die Steuerung des Vogels mit der künstlichen Intelligenz ist über eine Fernbedienung oder über Internet möglich, der Falke hat Elektronik eines Nokia-Handys eingebaut. Damit soll der Besitzer die Lautstärke ändern und den Vogel neu programmieren können. Wie viele Schrei- und Bewegungsvarianten es gibt, hat der Hersteller jedoch nicht verraten.

In mehreren Feldversuchen hat der falsche Vogel angeblich seine Tauglichkeit bewiesen. Falknereien zweifeln jedoch daran, dass der künstliche Falke auf Dauer effizient arbeitet, denn die Tauben würden sich an den Automaten schnell gewöhnen, so dass der Abschreckungseffekt im Sande verliefe.

Wer es selbst testen will, muss tief in die Tasche greifen: Ein Standard-Robop kostet etwa 2750 Euro, hinzu kommen die Kosten für Dreharm und Halterung. Eine typische Installation arbeitet mit zwei Robops und sechs Halterungen. (yvo)

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