Größte Computersimulation der Welt: Rome Reborn

Rome RebornWie war das noch gleich mal in Rom, damals, unter Kaiser Constantin? Die Computersimulation Rome Reborn lässt die alten Zeiten wieder aufleben. In 10 Jahren mühsamer Rekonstruktionsarbeit hat ein Team um Bernard Frischer von der Virginia Universität 7000 Gebäude rekonstruiert, 30 davon lassen sich sogar von Innen besichtigen. Mit dabei sind der Senat, eine Basilica und das Kolosseum.

Frischers Modell basiert auf alten Gebäudekatalogen und Karten, die detaillierte Angaben zu Wohnungen, Privathäusern, Gastschenken, Lagergebäuden und Bäckereien liefern. Dank dem weisen Rat von Archäologen und Laserscans des heutigen Roms konnte ein Expertenteam fast die ganze Stadt innerhalb der 21 km langen Stadtmauer nachbilden. Als Computerprogramm nutzten die Fachleute Standardsoftware, wie sie von Architekten heute zum Planen eines Hauses herangezogen wird.

Praktischer Zweck der 1,5 Millionen-Euro-Geschichte: Das Modell soll Studenten nun ermöglichen, Menschen in die Gebäude zu setzen und damit beispielsweise folgende Fragen zu klären: Wie viele Menschen konnte das Kolosseum fassen? Wie war die Akustik? Oder wie funktionierte die Belüftung? Wir freuen uns auf weitere News aus dem alten Rom. (yvo)

CNET für mobile Geräte:
Android-App Google Currents App for iOS

Themenseiten: Abseits

Artikel empfehlen:
Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Größte Computersimulation der Welt: Rome Reborn

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *