Chumby: Das Männer-Tamagotchi mit Sinn

ChumbyOje – ich sehen schon Scharen von Männern in die Läden stürmen und Chumby kaufen. Auf den ersten Blick scheint es langweilig zu sein wie ein Tamagotchi und nichts zu können: Was macht denn das Display da im Ball?

Auf den zweiten Blick – beziehungsweise nach Lesen des Textes – wird klar: Sowas braucht man! Auf Chumby laufen kleine Programme, Gadgets beziehungsweise Widgets genannt, die mehr oder weniger sinnvolle Aufgaben erfüllen. Zum Beispiel die Uhr anzeigen. Oder eine Flickr-Fotogalerie über WLAN aus dem Netz laden, das Wetter von Berlin oder Timbuktu anzeigen, das Horoskop des Steinbocks, die Pünktlichkeit der S-Bahn am Münchner Marienplatz oder den Blick durch eine Live-Cam auf den Petersplatz in Rom.

Von der technischen Seite her ist Chumby nicht so interessant: Solide ausgestattet, kommt es mit 3,5-Zoll-Touchscreen, zwei USB-2.0-Anschlüssen, 350-MHz-Prozessor, WLAN, Stereo-Lautsprechern, Mikro sowie Bewegungs- und Quetschsensoren. Ach ja: Kleine Anwendungen für Chumby kann man auch selbst programmieren – wenn man kann.

Leider sind alle Chumbys bisher nur Prototypen, die an Software-Entwickler gegangen sind. Doch das wird sich ändern: Für knapp 180 Dollar soll das Männer-Tamagotchi noch in diesem Sommer auf den Markt kommen. Tschüss Nabaztag, Dich braucht jetzt wirklich keiner mehr. (dsc)

Update: Inzwischen haben wir Chumby ausführlich getestet.

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