Buchstaben- aber nicht sinnfrei: Das Keyboard II

Das Keyboard: Tastatur ohne BeschriftungBrauchen Tastaturen zwingend eine Beschriftung? Daniel Guermeur, Gründer der Open-Sorce-Firma Metadot Corporation, meint nein. Denn diejenigen, die blind tippen könne, wissen eh, wo sie hinlangen müssen und die anderen sollten es endlich lernen – die Idee zur Lerntastatur „Das Keyboard“ ist geboren. Wenn die Buchstaben nicht zu sehen sind, sei das Gehirn nämlich gezwungen, sich die Lage der Tasten schneller zu merken, so der Erfinder. Der Lernerfolg würde damit sehr rasch greifbar werden.

Da eine Lernklaviatur stärker beansprucht ist als eine Bürotastatur, hat Guermeuer das Keyboard auch auf die starke Abnutzung der Kontakte ausgerichtet: Bei dem aktuellen Modell „Das Keyboard II“ hat er mit einer Goldschicht überzogene mechanische Schalter verbaut. Damit soll die Tastatur bis zu 50 Million Anschläge aushalten, derzeit gängige Modelle überleben laut Guermeur nur 10 bis 15 Million Anschläge. Übrigens – das Übungsgerät ist baugleich mit der G80-3000 von Cherry – bis auf einen kleinen Unterschied: Cherry hat noch Lettern aufgeprägt.
Mit den robusten Tastaturen richtet sich der Erfinder von „Das Keyboard II“ vor allem an Schulen und Unis, die ihren Schülern das Blindschreiben am PC beibringen wollen. Das Keyboard II, das unter Windows, Linux und MacOS betrieben werden kann, soll 80 US-Dollar kosten, ab 10 Stück gibt es 25,- US-Dollar Mengenrabatt. (yvo)

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