CES: Hund, Kind oder Gepäck per GPS finden

Zoombak Advanced GPS Dog LocatorLetzte Nacht sind wir über zwei kleine Gimmicks gestolpert, die beispielsweise am Hundehalsband befestigt werden oder am Ranzen eines Kindes Platz finden. Beide Geräte nutzen GPS, um sich selbst zu finden, und übermitteln dann ihre Position per Mobilfunknetzwerk an einen Zentraldienst. Abonnenten können so ihren Hund auf Schritt und Tritt auf Karten im Web verfolgen, wenn er mal wieder ausbüxt.

Als Erstes: Der Zoombak Advanced GPS Dog Locator kostet 199 Dollar plus eine monatliche Gebühr von 15 Dollar. Er verfügt über eine Batterie für fünf Tage und zeigt Ihnen Ihren Hund auf einer ausgewachsenen Karte im Web an, wenn Sie ihn denn mal suchen sollten. Natürlich wird Ihr Hund mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr an der gleichen Stelle sein, die Sie vorher im Web gesehen haben, wenn Sie dort ankommen. Daher bietet Zoombak auch einen stimmbasierten Dienst an, der Sie bei Bedarf direkt zur Position des GPS-Receivers führt.

Zoombak stellt auch eine Fahrzeugversion her, die an die Fahrzeugstromversorgung angeschlossen wird und sonstwo versteckt werden kann. Auf der Zoombak-Webseite sehen Sie jederzeit, wo das Fahrzeug gerade ist. Sie können es auch „geofencen“, also ein gewisses Gebiet mit Außengrenzen definieren. So werden Sie beispielsweise alarmiert, wenn das Fahrzeug die Stadt verlässt. Oder es sagt Ihnen, wann Ihr Kind mit Ihrem Auto endlich nach Hause kommt – oder eben auch nicht.

PocketfinderDer größte Vorteil des Zoombak ist, dass er jetzt in den Handel kommt. Aber ein Konkurrent, der in Kürze folgt, sieht unterm Strich wie die bessere Wahl aus. Der Pocketfinder ist einen Tick kleiner, wird per Induktion geladen und ist versiegelt und wasserdicht. Außerdem kostet er mit 129 Dollar weniger und soll „weniger als 15 Dollar“ pro Monat kosten, wenn er im März in den Handel kommt. Der Hersteller verspricht zudem eine 7-tägige Batterielaufzeit.

Der Pocketfinder kann laut Hersteller auch an Schlüsselbändern von Kindern und älteren Menschen oder sogar an Gepäckstücken angebracht werden. Vor allem die letzte Idee klingt nicht uninteressant. Allerdings gibt es derzeit noch keine Autoversion. Pocketfinder will anstelle eines Sprachdienstes übrigens eine mobile Webseite für die Geolokalisierung anbieten.

Die monatlichen Servicegebühren für solche Produkte müssen zwar noch auf ein erträgliches Niveau sinken, aber das Konzept eines Lokalisierungsanhängers, den man einfach an seine wertvollsten und/oder wichtigsten Besitztümer hängen oder Menschen mitgeben kann, ist ziemlich cool. Aus Perspektive der Privatsphäre ist es allerdings auch ziemlich erschreckend…

(gst / Bild: Rafe Needleman, CNET)

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