Pleo: Dino-Roboter zum Kuscheln

Dino-RoboterWer bislang Robotertiere Marke „Aibo“ für seine Kinder zu unmenschlich fand, wird sich über den neuen Trend bei den künstlich-intelligenten Tieren freuen: Sie haben Herzblut bekommen. Genauer gesagt: Sie drücken Gefühle aus. Besonders beliebt ist derzeit in den USA der Dinosaurier Pleo. Er blickt lebendig und lebenslustig, ängstlich oder überrascht und manchmal auch traurig oder gequält drein. Etwas unbeholfen stolpert das Urvieh durch die Gegend, während es mit seinen unheimlich blauen Augen vertrauensvoll zwinkert. Und es teilt sich mit. Eine Kostprobe gibt es auf www.pleoworld.com zu hören. Das Heulen von Wölfen ist übrigens Musik im Vergleich zu dem, was der elektronische Saurier an Klängen ausstößt. Im Hals finden sich hierfür ein paar Lautsprecher.

Sensoren im Innern des Minisauriers reagieren auf Berührung und Körpertemperatur. Über eine Kamera, die in die Nase implementiert ist, sucht er sich seinen Weg durch die Wohnung. Für die Fortbewegung sorgen etwa 40 Motoren. Koordiniert und gesteuert wird der Saurier mit Hilfe von zwei kleinen Chips: einer ist für die Bewegungen zuständig, der andere betreut die Gefühlslage des Saurierroboters. Über eine SD-Karte kann Pleo übrigens weitere Verhaltensweisen „lernen“. Die nötige Software gibt es auf der Homepage zum Download. Ganz billig ist das Spielzeug allerdigs nicht: Ab sofort ist der Roboter für 349 Dollar zu haben. (yvo)

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Pleo: Dino-Roboter zum Kuscheln

  • Am 3. Februar 2008 um 18:17 von Pleo

    … und in Deutschland kostet er mindestens 399 EUR. Amazon.de ist bester Lieferant in Deutschland, aber auch dort ist er gerade ausverkauft…
    http://www.pleo-web.de

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