CeBIT: "Fotos schießen, wohin die Nase zeigt"

Liquid ImageUnter dem im Titel genannten Motto vertreibt die Joker AG ein nettes Gadget für Schnorchel- und Wassersport-Fans. Die Liquid Image genannte Konstruktion integriert eine je nach Modell mit 3,1 oder 5,0 Megapixel auflösende Digicam für Standbilder und kurze Videoclips in eine Taucherbrille. Direkt über der Nase und somit mittig auf der Stirn positioniert, zeigt die Kamera genau da hin, wohin man selber schaut. Hilfe beim „Zielen“ bieten zwei in die Sichtgläser eingelassene Fadenkreuze.

Ausgelöst wird sie mittels eines an der – vom Nutzer aus gesehen – rechten Oberseite angebrachten Buttons, zusätzlich gibt es noch einen Ein-Aus-Schalter mit Moduswahl. Die Liquid Image verfügt über einen internen Speicher von 16 MByte Größe und kann externen Speicher in Form von Micro-SD-Speicherkarten nutzen, deren Slot zusammen mit dem USB-Anschluss für die Datenübertragung in einem versiegelten Bereich links oben untergebracht ist. Die Stromversorgung erfolgt über zwei handelsübliche AAA-Batterien, deren Batteriefach sich rechts unten befindet. Wird die Kamera nicht genutzt, schaltet sie sich nach 120 Sekunden selbstständig aus. Am linken unteren Ende der Brille findet sich noch ein kleiner Stauraum für wichtige Accessoires.

Beide Modelle bieten je einen nativen High- sowie einen Low-Res-Modus. Die Auflösung für die Taucherbrille mit 3,1-MP-CMOS-Sensor beträgt im High-Res-Modus (3,1 MP) 2048 mal 1536 Pixel, im Low-Res-Modus (1,3 MP) 1280 mal 960 Pixel. Der interne Speicher reicht dabei für 33 respektive 55 Fotos aus. Beim großen 5-MP-Modell liegt die Auflösung bei 2560 mal 1920 Bildpunkten im High-Res-Modus (5,1 MP) und 2048 mal 1536 Bildpunkten im Low-Res-Modus (3,1 MP). Hier soll der ebenfalls 16 MByte große interne Speicher 29 beziehungsweise 45 Bilder fassen. Im Videomodus zeichnet die Brille mit 18 bis 25 fps in VGA-Qualität auf. Nach 53 Sekunden ist dann aber laut Hersteller zumindest bei Verwendung des internen Speichers Schluss.

Die Liquid Image verfügt über ein rückseitig montiertes Display sowie eine ebenfalls im Inneren angebrachte Statusanzeige für die um die frontseitige Linse herum montierten LED-Lichter zur Aufhellung der Szenerie. Alle Modelle sollen Objekte in bis zu 1,2 Metern Entfernung klar und deutlich aufnehmen. Als mögliche Tauchtiefe gibt der Hersteller je nach Modell 5 bis 30 Meter an – allerdings wären wir da vorsichtig. Joker verspricht nur 5 Meter, was wir für die verlässlichere Angabe halten.

Neben der Kamera finden sich im Lieferumfang ein USB-Kabel, ein Handbuch sowie die beiden Software-Pakete Arcsoft Photo Impression und Arcsoft Video Impression. Joker bietet die beiden Modell für 99 Euro (3,1 MP) und 129 Euro (5,1 MP) an.

Die Liquid Image finden Sie auf dem CeBIT-Messestand der Joker AG in Halle 25, Stand D40. (gst)

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu CeBIT: "Fotos schießen, wohin die Nase zeigt"

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *