CeBIT: Asus Eee PC 900 mit 8,9-Zoll-Display kommt im Sommer

Asus Eee PC 900Mit aufgepeppten technischen Eckdaten will Asus die überwältigende Resonanz auf den ersten Eee PC 701 4G im diesjährigen Sommer noch einmal steigern, wie der Hersteller auf der CeBIT bekannt gab. Einen exakten Termin für die zweite Generation des Eee PC nannte Asus aber nicht. Zu hoffen bleibt, dass Asus diesmal nicht erneut mit Lieferproblemen wie in der ersten Generation geschlagen ist.

Der Eee PC (Eee = Easy to Learn, Easy to Work, Easy to Play) ist als günstiges Lern-Subnotebook für Kinder sowie als Zweitrechner für Erwachsene konzipiert und wird seit Ende Januar in Deutschland verkauft.

Mit dem Eee PC 900 soll ein Nachfolger kommen, der rundum verbessert wurde. Kernstück dürfte das dann 8,9 Zoll große Display mit 1024 mal 600 Bildpunkten Auflösung sein, dass das jetzige 7-Zoll-Display mit 800 mal 480 Pixeln Auflösung ablösen soll. Der Arbeitsspeicher steigt auf ein GByte und die Speicherkapazität des als Festspeicher genutzten Flash-Speichers auf 12 GByte. Seine Akkulaufzeit soll bei 3,5 Stunden liegen, Gewicht und Abmessungen sollen nur minimal steigen.

Steigen wird aber auch der Preis: Anstelle der 299 Euro, die Asus für einen Eee PC 701 4G verlangt, soll der Eee PC 900 dann 399 Euro kosten. Zu diesem Preis bringt er ein vorinstalliertes Xandros-Linux mit. Es soll ihn aber auch mit vorinstalliertem Windows XP, dann wird er allerdings „ein bisschen teurer“ sein. Was das in konkreten Zahlen zu bedeuten hat, bleibt derzeit noch unklar.

Das Modell mit Windows XP integriert Software wie Microsoft Works, Windows Live Mail, Messenger, Photo Gallery und Windows Live Family Safety. Wer aber auf seine gewohnte Windows-Anwendungssoftware verzichten kann, ist mit dem die knappen Ressourcen des Eee PC schonenden Xandros-Linux sicherlich besser bedient.

„Problematisch“ ist, dass Asus mit dem neuen Modell die Position des Eee PC aufweicht. Bislang konnte man ihn getrost als ultraportables und ultragünstiges Subnotebook beschreiben. Wenn er allerdings 400 Euro kostet (und mit Windows XP sogar noch einen noch unbekannten Betrag mehr), kommt er so langsam in Bereiche, in denen er sich gegen deutlich besser bestückte Konkurrenz behaupten muss.

Für 500 Euro gibt es schon heute 7-Zoll-XP-Notebooks mit „echter“ Notebooktechnik, für unter 600 Euro sind 12,1- und 13,3-Zoll-Notebooks mit vollwertiger Technik zu bekommen, und im 14,1- und 15,4-Zoll-Bereich bekommt man sogar schon für unter 400 Euro voll ausgestattete Notebooks. Der Eee PC 900 wird sich dann auf seine Kombination auf schlanken, leichtem Design und vor allem für Kinder benutzerfreundlicher Software-Ausstattung beschränken müssen – mit dem Preisvorteil allein kann er dann nicht mehr punkten.

Asus nutzte die CeBIT auch, um eine Kooperation mit T-Mobile anzukündigen. Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit soll der 299 Euro alte Eee PC mit 300 Freistunden für T-Mobile-Hotspots angeboten werden. UMTS- und HSDPA-USB-Adapter sind als weitere Angebotspakete geplant.

Sie finden Asus und den Eee PC auf der CeBIT in Halle 26, Stand D39 und E37. (gst)

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