Inkjet Tattoo Paper: Für alle, die die Nadel scheuen

Angesichts des Hypes, den das Tätowieren momentan vor allem auch im Fernsehen (Miami Ink, LA Ink, und andere) erlebt, ist es eigentlich kein Wunder, dass es nun auch ein Version für „Weicheier“ gibt: Das Inkjet Tattoo Paper. Vom Prinzip ist das nichts nichts anderes als die Abzieh-Tattoos, die man seinem Sohnemann mitbringt oder die man in diversen Kinderheftchen findet – nur halt zum Selbermachen.

Das Aufbringen selbst ist angeblich schnell und absolut schmerzlos. Selbst sensible Haut soll sich nicht daran stören, da die Fake-Tattoos auf Wasser basieren und ungiftig sein sollen. Wenn die Tätowierung nicht abgerubbelt wird, soll es etwa eine Woche lang halten. Man soll es aber mit etwas heißem Seifenwasser jederzeit entfernen können. Wer also sein Tattoo länger als einen Tag genießen will, sollte seine Freunde vor einer dank Duschverbot anstehende Muffelphase warnen.

Cool ist natürlich, dass man jedes beliebige Motiv benutzen kann. Das kann ein Schriftzug sein, ein Bild, ein Logo oder ein völlig freie, wilde Kreation. Insofern ist es den oben erwähnten Tatoo-Bildchen natürlich meilenweit überlegen. Vor allem Kids und Teens, aber sicherlich auch der eine oder andere Nachtschwärmer mit Tattoo-Verbot im Job (manche Tattoos sehen schon beeindruckend aus, sind aber je nach Beruf unmöglich zu tragen) dürften diese Tinten-Tattoos lieben, die in Minutenschnelle entworfen, gedruckt und aufgebracht sein sollen.

Einen praktischen Nutzen hat das Ganze aber auch. So kann man beispielsweise risikolos die geplante Wunsch-Tätowierung aufbringen und schon mal schauen, ob es einem am Körper überhaupt gefällt, bevor man sich unter die Mini-Nähmaschine legt und sich das echte Teil in die Haut stechen lässt.

Ein Set für 3,61 Euro besteht aus einem Druck- und einem Klebeblatt im A4-Format. Das für 18,06 Euro angebotene 5er-Set ist dank Rundungsfehlern im Shop sogar noch einen Cent teurer als 5 einzelne Sets. Das Druckblatt wird natürlich für den Ausdruck genutzt, dabei sollte das Wunschmotiv vorher am Computer gespiegelt werden. Zur Sicherheit gibts einen Step-by-Step-Guide und eine Anleitung.

Als Alternative zu diesen druckbaren Tätowierungen gibt es natürlich noch Tattoo-Ärmel zum Überstreifen oder das Tattoo-Kit für Kinder. In Richtung Hardcore gehts mit Kurt, dem Tattoo-Robot oder dem Tattoo-Gun zum Selberbauen. (gst / Quelle: Crave Asia)

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