Charger DVR: Kamera tarnt sich als Ladegerät

Charger DVR (Foto: ajoka.com)In Zeiten von Bundestrojaner und heimlicher Hausdurchsuchung ist die Privatsphäre nicht mehr allzu sicher. Wer weiß, ob nicht auch die eigene Wohnung schon einer heimlichen Durchsuchung zum Opfer gefallen ist.

Eine wirklich wirksame Waffe gegen die heimliche Schnüffelei gibt es nicht. Aber immerhin bietet Ajoka jetzt ein Gerät an, mit dem sie sich wenigstens feststellen lässt. Beim Charger DVR (Aj-DVC01) handelt es sich um eine Überwachungskamera mit Mikrofon, die sich als ganz normales Ladegerät tarnt.

Viele werden jetzt sagen, dass Überwachungskameras nichts Neues sind. Generell ist das auch richtig, allerdings hat der Charger DVR gewöhnlichen Kameras einiges voraus: Er benötigt keine Batterien und passt wie ein normales Ladegerät einfach in die Steckdose. Durch einen integrierten Lithium-Ionen-Akku ist auch der Betrieb ohne Steckdose kein Problem. Außerdem kommuniziert die Kamera nicht über aufspürbaren Funk oder ein Kabel mit einem Empfänger. Stattdessen zeichnet sie Überwachungsvideos direkt auf SD-Karten im eingebauten Kartenslot auf.

Die Videos haben eine Auflösung von 176 mal 144 Pixeln und schießen 15 Bilder pro Sekunde. Als Speicherformat kommt 3GP zum Einsatz. Dadurch verbraucht eine Minute Videomaterial nur etwas mehr als 500 KByte. Auf eine 2-GByte-SD-Karte passen also rund 66 Stunden Überwachungsmaterial. Das reicht, um ein ganzes Wochenende zu überwachen. Fragt sich nur noch, wann man das Videomaterial auswerten soll. (pas / Foto: ajoka.com)

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