Zigarettenautomat mit Gesichtserkennung

Ab Juli diesen Jahres sollen Gesichtserkennungssysteme der japanischen Firma Fujitaka in eine runde halbe Million japanische Zigarettenautomaten eingebaut werden. Dieses „Child Check System“ (Link in japanischer Sprache) soll per Gesichts-Scan erkennen, ob die Person, die da Zigaretten kaufen will, bereits das in Japan vorgeschrieben Alter von 20 Jahren erreicht hat.

Dazu nimmt eine Kamera im Gehäuse des Automaten das Gesicht des Kunden auf und vergleicht es mit einer Datenbank von 100.000 hinterlegten Gesichtern. Dabei soll es sogar Falten und Hauttöne zur Altersverifizierung heranziehen.

Ob dieses System wirklich Jugendliche von Zigaretten fernhalten wird, ist fraglich und sei dahingestellt. Viele Leute sehen jünger aus, als sie sind – und umgekehrt. Und spätestens über den ein paar Jahre älteren Kumpel oder über die große Schwester ist dann wieder alles möglich. Und misstrauische Mitbürger werden sich natürlich fragen, ob die erfassten Gesichter nicht gleich dem Gesundheitsministerium, den Krankenkassen oder dem Jugendschutz für präventive Maßnahmen zugeleitet werden… Wäre ja nur rational, oder?

Da fragt man sich nur, was als nächstes kommt. Vielleicht ein Getränkeautomat, der erst eine Blutprobe nimmt und dann die Cola mit der Begründung verweigert, dass man einen zu hohen Blutzucker habe und zu fett sei? Warten wir es mal ab… (gst / Digital World Tokyo via Crave Asia)

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