Sony will die OLED-Produktion massiv ankurbeln

Sony lässt sich von den jüngsten Berichten, die die Lebensdauer von Sonys OLED-TV-Screen in Frage stellen, nicht von seinem Rush auf die neue Display-Technologie abhalten. Laut Engadget will Sony im Finanzjahr 2009 – gemeint ist der Zeitraum vom April 2009 bis zum März 2010 – satte 210 Millionen Dollar in die Produktion mittlerer und großer Versionen der superdünnen Displays stecken.

Das ist ein ziemlich großer Schritt für die OLED-Technologie, die weniger Strom verbraucht und viel flexibler als die von LCDs und Plasmas ist. Allerdings hat der einzige aktuell erhältliche OLED-TV – der Sony XEL 1 – ein nur 11 Zoll großes Display. Ziemlich schwierig, damit in einem Markt zu konkurrieren, in dem Displaygrößen von 30 bis 50 Zoll und mehr die Norm sind. Insofern ist es von Sony nur konsequent, dieses Problem im Sinne des Wortes im großen Maßstab anzugehen.

Und der Zeitrahmen ist auch nicht zu konservativ abgesteckt. Sony wird die Produktion zur Senkung der Produktionskosten gewaltig ankurbeln und günstiger gestalten müssen, wenn das Unternehmen mit OLEDs in naher Zukunft echtes Geld verdienen will. Denn bei einem derzeitigen Preis von 2500 Dollar für den 11 Zoll großen XEL-1 gibt es halt verdammt wenig Nachfrage im hyperaktiven Flatscreen-TV-Segment. (gst / Quelle: Crave)

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