Asus gibt offiziell erste Details zur Eee Box bekannt

Nachdem sein mobiler Verwandter, der Asus Eee PC, so viel mediale Aufmerksamkeit erfahren hat und auch am Markt erfolgreich ist, scheint für Asus nun die Zeit für eine Entsprechung im Desktop-Bereich gekommen zu sein. Die vom Look her ein bisschen an eine Wii-Konsole erinnernde kostengünstige Eee Box soll noch im Juli diesen Jahres über Online-Kanäle auf den amerikanischen Markt kommen. In Europa wird sie vermutlich mehr oder weniger zeitgleich erhältlich sein.

Die etwa 1 kg leichte Eee Box ist rund 21,5 x 2,5 x 18 cm groß und ruht auf einem im Lieferumfang beiliegenden Standfuß, kann aber auch flach auf dem Schreibtisch platziert werden. Neben dem Standfuß sollen auch das Netzteil (prima!) und eine WLAN-Antennen im Lieferumfang enthalten sein. Maus, Keybopard und VESA-Wandhalterung gibt es optional. Die offiziellen Angaben zur Ausstattung lauten wie folgt:

  • Modellname: Eee Box B202
  • Betriebssystem: Linux (Hardware ist zu Windows XP kompatibel)
  • CPU: Intel Atom N270 (1.6 GHz, FSB 533)
  • Arbeitsspeicher: 512 MByte, 1 oder 2 GByte, DDR2
  • Festplatte: 80, 120, 160 oder 250 GByte 5,400 U/min
  • Chipsatz: Intel 945GSE + ICH7M
  • Grafik: im Chipsatz integriert, Intel GMA 950, max 1.600 x 1.200 Bildpunkte Auflösung
  • Netzwerk: LAN (10/100/1000 MBit/s), WLAN (802.11n), optionales Bluetooth
  • Kartenleser für: SD, SDHC, Mini SD, (microSD via Adapter), MMC, MMC plus, MMC4.x, RS MMC, RSMMC4.x (MMC mobile via Adapter), MS, MS PRO
  • Audio: Azalia ALC888

Auf der Rückseite bietet die Eee Box Anschlüsse für 2x USB, Gigabit-LAN, DVI (Ausgang für den Monitor), linker und rechter Audioausgang inklusive S/PDIF sowie ein Anschluss für eine WLAN-Antenne.

An der Front finden sich zwei weitere USB-Slots, die Ports des Kartenlesegeräts sowie ein Kopfhörerausgang ohne S/PDIF und ein Mikrofoneingang. Ein optisches Laufwerk sucht man vergebens, aber immerhin soll sich die Festplatte für Upgrades und Reparaturen problemlos durch den Anwender entfernen lassen.

Asus wird weltweit eine Vielzahl von Konfiguration verkaufen, die von der oben genannten abweichen können. In den USA wird es drei Versionen geben: Für 269 US-Dollar gibt es ein Gigabyte RAM, eine 80-GByte-Festplatte und ein noch nicht näher spezifiziertes Linux-Derivat als Betriebssystem. Ein weiteres Modell – ebenfalls mit Linux – wird für 299 US-Dollar 2 GByte RAM und eine 160-GByte-Festplatte integrieren. Für ebenfalls 299 US-Dollar soll es sie auch mit Microsofts Windows XP, einem Gigabyte RAM und 80 GByte fassender HDD geben.

Wen sie später im Sommer auf den Markt kommt, wird sie Asus‘ Eee-PC-Reihe günstiger Notebooks mit einer Desktop-Alternative komplettieren und dann direkt mit günstigen Linux-Desktops wie Shuttle’s KPCK-4500 konkurrieren. All diesen Systemen ist eins gemeinsam: Sie bieten eine Menge Features für wenig Geld. ein echtes Mainstream-Produkt wird wie aber nicht sein, denn für knapp 300 US-Dollar kann man sich locker einen Rechner mit Linux zusammenstellen – nur sind die nicht so schick und klein. (gst / Quelle: HotHardware via Crave)

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