Seagate Barracuda 7200.11: Speichert fette 1.5 Terabyte

Ein Terabyte ist Euch nicht genug? Kein Problem – freut Euch auf die weltweit erste Festplatte mit 1,5 Terabyte. Seagate packt ein sattes halbes Terabyte auf die bisherige Höchstmarke drauf und will so den schlichtweg nicht zu befriedigenden Nerd-Hunger nach mehr Speicherplatz zumindest temporär stillen. Das soll laut Seagate übrigens der größte Kapazitätssprung sein, den es in der Geschichte der Festplatten je gegeben habe.

1,5 Terabyte… Das sind 1.500 Gigabyte oder 1.500.000 Megabyte. Wenn ich mir überlege, dass mein erster „echter“ 286er PC vor etwa 15 Jahren einen Festspeicherplatz von 20 MByte, einen „RAM“ von 640 KByte (wenn man über 600 KByte frei kam, war man aber schon außergewöhnlich gut) und eine Taktfrequenz von 16 MHz (natürlich Single Core *g*) hatte, dann realisiert man mal wieder die unglaubliche Entwicklung der Computertechnologie in den letzten zwei Jahrzehnten. Beispiel Festplatte: Eine Verfünfundsiebzigtausendfachung in 15 Jahren ist doch nicht von schlechten Eltern, oder?

Die 3,5-zöllige Barracuda 7200.11 nutzt jedenfalls die Speichertechnologie Perpendicular Magnetic Recording. Damit kann man noch mehr Einsen und Nullen als konventionelle Laufwerke pro Quadratzentimeter unterbringen. Die 1,5 Terabyte der Barracuda-Festplatte verteilen sich auf vier Plattern. Einen Preis nannte Seagate noch nicht, aber das Laufwerk soll noch im August in den Läden stehen.

Gleichzeitig kündigt gleichzeitig auch zwei neue Notebook-Festplatten mit je 500 GByte Speicherplatz an: Die Momentus 5400.6 und die Momentus 7200.4. Diese 5.400 respektive 7200 U/min schnellen 2,5-Zoll-Laufwerke sollen aber nicht vor dem vierten Quartal in den Handel kommen. (gst / Seagate via Crave)

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