Panasonic Lumix DMC-LX3: kompakte Digicam mit Mega-Auge

Wenn Ihr euch schon zufällig bei Panasonic herumtreibt, solltet Ihr einen ganz speziellen Vertreter der digitalen Kamerazunft nicht mit Missachtung strafen: die Lumix DMC-LX3. Ich war nach einem ersten Blick auf die Cam spontan ja schwer am Überlegen, ob ich ihr den Spitznamen SchnüffelCam v0.9 verpasse, denn zumindest vom Design her würde sie gut zu den Schlapphüten von Geheimdiensten, Privatdetektiven & Co passen. Zumindest sieht sie ja so aus, als könne man mit ihr totaaaaaal unauffällig einen halben Kilometer entfernte Objekte auf Mikroskop-Detailtiefe heranziehen. In Wahrheit ist das Gegenteil der (Weitwinkel-)Fall, aber hey…

Gut – das Design muss man mögen (oder auch nicht), aber die Innereien haben es faustdick hinter den Ohren. Die die Nachfolge der LX-Modelle antretende Digicam verfügt über einen im Vergleich zum Vorgängermodell LX2 verdoppelte Lichtstärke und eine superkurze 24-Millimeter-Anfangsbrennweite. „Schuld“ daran: Das völlig neu konstruierte Leica-Objektiv (Leica D Vario-Summicron 2,0-2,8 / 24-60 mm), das Euch so völlig neue Möglichkeiten eröffnet, die man bei praktisch keiner anderen Zoom-Kompaktkamera findet.

Die hohe Lichtstärke schafft nicht nur Reserven für schlechte Lichtverhältnisse, sondern soll auch mehr kreativen Spielraum für den gezielten Umgang mit der Schärfentiefe bieten. Laut Panasonic wurde das Objektiv mit Fokus auf gleichmäßig hohe Schärfe bis in die Bildecken und minimale Verzeichnung hin entwickelt.

Ihr hochempfindlicher CCD-Bildsensor mit 10 Megapixeln Auflösung ist rund 45 Prozent größer als bei vergleichbaren Modellen, was das Bildrauschen verringern, die Dynamik verbessern und insgesamt die Bildqualität erhöhen soll. Die DMC-LX3 soll Fotos in den Formaten 4:3, 3:2 und 16:9 aufnehmen können und kann dank des übergroßen Sensors sogar beim Formatwechsel den vollen 24-Millimeter-Weitwinkel beibehalten.

Letztes Leckerli: Sie bietet einen 7,6 Zentimeter (3,0 Zoll) großen LCD-Bildschirm, der mit einer Auflösung mit 430.000 Pixeln eine unübertroffen scharfe Darstellung garantieren soll. Auch wenn mich das Aussehen der Cam im ersten Moment zum Schmunzeln brachte, muss ich doch sagen: Gefällt mir. (gst / Quelle: Panasonic / IFA-Standinfo: Halle 5.2, Stand 101)

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