Intel Wireless Resonant Energy Link: Stromkabel waren gestern

Intel Wireless Resonant Energy Link (Foto: zdnet.de)Mit WLAN und Bluetooth haben die Hersteller vor ein paar Jahren angefangen, die lästigen Kabel nach und nach durch drahtlose Kommunikation zu ersetzen. Mittlerweile kommunizieren nahezu alle Peripheriegeräte drahtlos: Angefangen bei der Maus bis hin zum komplett kabellosen Internetzugriff oder drahtlosen Handy-Headsets ist das einzige unumgängliche Kabel eigentlich nur noch das der Stromversorgung.

Intel hat nun am letzten Tag des Intel Developer Forum eine Technik vorgestellt, die bereits 2012 für komplette Kabellosigkeit sorgen soll. Die vom 1943 verstorbenen Nikola Tesla entdeckte Technologie überträgt Strom durch die Luft. Der Aufbau besteht aus einem Sender und einem Empfänger. Die Übertragung nutzt gekoppelte elektrische Resonatoren, deren Prinzip dem Phänomen ähnelt, mit dem Sänger ein Glas zerspringen lassen. Neu ist allerdings der hohe Wirkungsgrad: So erreicht Wireless Resonant Energy Link (WREL) von Intel nach eigenen Angaben eine Effizienz von satten 75 Prozent. Überträgt der Sender also eine Leistung von 100 Watt, kommen beim Empfänger noch ganze 75 Watt an.

Bei der Demonstration haben die Intel-Ingenieure auf diese Weise eine 60-Watt-Glühbirne ohne Kabel zum Leuchten gebracht. Auf die Frage, ob die verlorenen 25 Prozent Wirkungsgrad nicht schädlich seien, beteuerte Intel die Verträglichkeit der Technik für Menschen. Falls das stimmt, laden sich unsere Notebooks oder andere Geräte wohl bald auch ohne Kabel auf. Und dann wird der vier Jahre alte Centrino-Werbespruch „Kabel ab“ in weiteren vier Jahren vielleicht doch noch gänzlich real.  (pas / Foto: zdnet.de)

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