H2O Desk Calculator: umweltfreundlich Rechnen mit Wasserkraft

H2O Desk Calculator von Solutions (Foto: solutions.com)Seit dem ersten Taschenrechner von Texas Instruments 1967 hat sich nicht nur an den Schulen einiges getan. Während das erste Modell noch 1,5 Kilo wog und mit Batterien lief, kommen moderne Taschenrechner im Hosentaschenformat und Solar-Stromversorgung. Außerdem beherrschen sie im Gegensatz zum Ur-Modell nicht nur die vier Grundrechenarten.

Dass das Ende der Fahnenstange aber trotzdem noch längst nicht erreicht ist, zeigt der H20 Desk Calculator. Die knapp 25 Dollar teure Rechenmaschine ist bei Solutions erhältlich. Zwar ist sie mit ihren Abmessungen von 17,2 x 10,2 x 2,5 Zentimetern nur geringfügig kleiner als der Ur-Rechner von TI, dafür hat sie allen anderen Taschenrechnern etwas voraus. Denn der H20 Desk Calculator funktioniert weder mit Batterien noch mit Solarzellen. Stattdessen versorgt ihn eine kleine Wasserkapsel mit Strom. Dabei kommt das Prinzip einer Batterie zum Einsatz. Der einzige Unterschied besteht darin, dass statt einer umweltschädlichen Säure Wasser als Ionenspender dient. Ist die Kapsel nach zwei bis drei Monaten (Herstellerangabe) leer, müssen Anwender lediglich das „verbrauchte“ Wasser ausschütten und neues einfüllen. Dadurch ist der Taschenrechner zum einen äußerst umweltfreundlich (die Herstellung von Solarzellen benötigt viel Energie) und zudem auch verlässlicher.

Und der H2O Desk Calculator hat noch einen Vorteil: Wer ihn in der Schule in Prüfungen einsetzt, kann super spicken. Dazu muss er nur vorher seinen Spicker auf dem Klo verstecken und dann behaupten, der Taschenrechner sei leer. (pas / Foto: solutions.com)

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