Das Keyboard III: The Return of the "Klick"

Es gibt sie immer noch. Verfechter der alten IBM-Tastatur Model M, die die vergilbten alten Keyboards noch zu Zeiten von 3D-Desktops und Windows Vista mit Din- auf PS/2- und PS/2- auf USB-Adapter am Leben halten. Die freiwillig auf die Windows-Taste verzichten, auf Spiralkabel stehen und vor allem auf eines: den obligatorischen „Klick“ beim Druck einer jeden Taste.

Das Keyboard III

Doch auch die Fans des Klicks werden mir zustimmen, wenn ich sage: Die Zeit der legendären IBM-Tastaturen läuft ab. Selbst die besten Tastaturen leidern unter Millionen von Anschlägen, unter jahrelanger Belagerung durch Staub, Asche und Zigarettenrauch. Ersatzteile? Fehlanzeige, außer, man hat bei eBay Glück. Derzeit gibt es nur eine IBM Model M – und da fehlt die Kappe der F1-Taste.

Offensichtliche Verfechter der Klick-Kultur haben nun mit „Das Keyboard III“ endlich einen adäquaten Ersatz geschaffen. Unter jeder der 105 Tasten befindet sich ein mechanischer Schalter mit Goldkontakten. Die Elektronik erkennt bis zu 12 gleichzeitig gedrückte Knöpfe, außerdem gibt es einen USB-Hub mit zwei Ports und selbstverständlich Windows-Tasten. Gab es die jemals in Verbindung mit dem Klick?

„Anfänger“ dürfte es abschrecken, dass die europäische Variante ohne Beschriftung daher kommt – wer also mit dem Zwei-Finger-Suchsystem arbeitet, kommt hier nicht weit. Aber wer so tippt, hat auch sicherlich keine Erinnerungen an das Model M. Und gibt keine 99 Euro aus. (dsc / Foto: getdigital.de)

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