Kodak stellt ersten digitalen Bilderrahmen mit WLAN und OLED-Display vor

Kodak OLED Wireless Frame (Foto: Kodak)Dass es sich bei OLEDs um DIE Displaytechnologie der Zukunft handelt, bezweifelt mittlerweile kaum jemand mehr. Seit Sony den ersten Fernseher mit einem Bildschirm aus organischen Leutchdioden (Organic Light Emitting Diode, kurz OLED) vorgestellt hat, sind auch die letzten Zweifler überzeugt. Schließlich sind OLED-Displays nicht nur ultraflach, sie benötigen zudem keine Hintergrundbeleuchtung und weisen Kontrastwerte auf, von denen LC-Displays nicht einmal träumen können. Trotzdem wird es noch einige Zeit dauern, bis es die Zukunfts-Displays in die Hände der Konsumenten schaffen. Doch mittlerweile ist der Siegeszug der neuen Technologie nicht mehr aufzuhalten: Immer mehr Handys kommen mit den energieeffizienten Screens und ein Hersteller nach dem anderen stellt auch Geräte mit größeren OLEDs vor.

So ist es kaum verwunderlich, dass auch der für seine Bildsysteme bekannte Konzern Kodak ein Gerät mit OLED vorstellt. Allerdings handelt es sich hier um keinen Fernseher. Stattdessen will Kodak im November 2008 in den USA den ersten digitalen Bilderrahmen mit organischem Display auf den Markt bringen. Eine gute Idee, wo doch keine andere Displaytechnologie so nah an echte entwickelte Fotos heranreicht. Das im Kodak OLED Wireless Frame verbaute 16:9-Display misst 7,6 Zoll und löst 800 x 480 Pixel auf. Dabei liegt der Kontrast laut Hersteller bei etwa 30.000:1 und der maximale Blickwinkel bei 180 Grad. Ein integrierter Helligkeitssensor sorgt zudem immer für die richtige Bildhelligkeit.

Daten speichert der Rahmen auf 2 GByte internem Flash oder einer im Slot eingelegten Speicherkarte. Eine Verbindung zum PC stellt der Rahmen mittels USB-Port her. Das war aber noch längst nicht alles. Denn nicht umsonst heißt das Gerät Kodak OLED WIRELESS Frame. Auch über das integrierte WLAN gelangen Bilder, Videos oder Musik auf den Rahmen. Zudem greift der auch auf Inhalte aus dem Internet zu. Damit dabei auch die Tonuntermalung nicht zu kurz kommt, spendiert Kodak dem Gerät einen Lautsprecher.

Der Kodak OLED Wireless Frame scheint also der perfekte digitale Bilderrahmen zu sein. Leider hat das auch seinen Preis. Das Gerät soll zur Markteinführung für 999 Dollar erhältlich sein (kein Tippfehler!). Allerdings dürfte das nur OLED-Neulinge schocken. Schließlich kostet der OLED-Fernseher XEL-1 von Sony mit 11 Zoll Bilddiagone sogar satte 1740 Dollar. Wer selbst herausfinden möchte, ob ihm die Bildqualität soviel Geld wert ist, kann sich den Kodak OLED Wireless Frame auf der Photokina in Halle 5.2 genauer ansehen. (pas / Foto: Kodak)

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Eine Kommentar zu Kodak stellt ersten digitalen Bilderrahmen mit WLAN und OLED-Display vor

  • Am 18. September 2008 um 07:00 von erik

    Die Panels für Kodak werden von der Firma CMEL gefertigt. CMEL startete die Massenfertigung von 7.6 Zoll Amoled im September. CMEL eine Tochterfirma von CMO den 2 groessten LCD Panel Hersteller von Taiwan will mit der Hilfe von Dupont und Kodak den Durchbruch fuer die AMOLED TV Technologie im Jahr 2009 schaffen.

    OLED Infos bei http://www.oled.at

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