Sharps Mobiltelefon ist gleichzeitig Smart Key für Nissan-Fahrzeuge

Nissan scheint ein neues Feld konvergierender Technologien entdeckt zu haben: Der Autoschlüssel wird vom Handy eingesackt – oder anders herum, je nach Sichtweise. Das große Ziel der Konvergenz scheint die Leerung Eurer Taschen zu involvieren. Nicht unbedingt, indem das Geld verschwindet (obwohl das ein Nebeneffekt zu sein scheint), sondern andere Dinge.

Der voll ausgerüstete Nerd von Welt schleppte einst Handy, PDA, MP3-Player und Digicam mit sich herum. Handys haben mittlerweile all diese Funktionen übernommen. Konvergenzler scheinen momentan nach etwas Neuem zu suchen, das sie vertilgen können. Nissan ist in Form von Smart-Key-Autoschlüseln fündig geworden, die sich ja perfekt in ein Handy einfügen lassen.

Diesbezüglich arbeiten Nissan, Sharp und das japanische TK-Anbieter NTT Docomo zusammen. Nissan bietet seit 2002 Smart Keys für seine Autos an, und die Kollegen von Automagazinen haben sich derart daran gewöhnt, dass sie nicht einmal mehr erwähnt werden. Sharp hat nun ein Telefon entwickelt, dass vermutlich mit NTT Docomo als Provider arbeitet und die Funktion der Nissan-Smart-Keys übernimmt. Nissan, Sharp und NTT Docomo wollen das Smart-Key-Handy jedenfalls nächste Woche auf der Ceatec Japan präsentieren.

In der Praxis sähe das dann so aus: Ihr habt Eurer Handy in der Tasche und nähert Euch Eurem Nissan. Sensoren im Fahrzeug entdecken die einzigartige Signatur des Handys in Eurer Tasche und entriegeln die Türen, wenn Ihr nahe genug seid. Dieselbe Signatur schaltet nun die Sicherung des Motors frei und erlaubt den Start desselben mittels eines Startknopfs. Cool, oder? Wäre bloß übel, wenn sich die „einzigartige Signatur“ kopieren ließe… (gst / Quelle: NTT Docomo via Crave)

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