Apple bringt neue MacBooks: günstiger, schneller, stabiler

Es ist echt irre, das mit den Gerüchten rund um Apple. Seit Monaten geistert durchs Internet, dass es neue Macbooks geben soll. Fotos von Rahmen aus Alu sind unterwegs, Infos über Chipsätze von Nvidia und auch einen Touchscreen soll es geben. Dann lädt der Hardware-Hersteller ausgewählte Journalisten ein, die Gerüchte überschlagen sich – und sie haben recht.
Apples neue Macbooks

Gestern Abend war es so weit: Steve Jobs stellt seine neuen MacBooks vor. Die gesamte Produktpalette hat mindestens ein Facelift erhalten, eigentlich sogar eine komplette Überarbeitung – und alle genannten Gerüchte treffen zu. Mehr oder weniger, zumindest.

Wie das MacBook Air sind nun auch das klassische MacBook sowie das MacBook Pro aus einem Guss – beziehungsweise Block. Der Rahmen der Geräte ist massives Aluminium, aus dem Aussparungen für die Komponenten herausgefräst sind. Kleine Zahlen veranschaulichen das: Jeder Alu-Block wiegt 2,5 Pfund (ca. 1,1 kg),  wenn er die Fabrik betritt. Haben die Fertigungsroboter ihre Arbeit erledigt, sind davon noch 0,25 Pfund über (rund 113 g) – der Rest hat Platz gemacht für Festplatte, Laufwerk, Tastatur & Co. Das wiegt wenig und soll mächtig stabil sein. Die ersten unfreiwilligen Falltests dürften das beweisen.

Außerdem setzt Apple nun auf einen Chipsatz von Nvidia. GeForce 9400M heißt er, und er soll bis zu fünfmal schneller sein als die bislang verbauten Chips von Intel. Für noch mehr Grafik-Power sitzt mit dem GeForce 9600M GT sogar noch ein zweiter Grafikchip auf dem Mainboard, der sich optional aktivieren lässt. Er sorgt für 3D-Power, braucht aber auch mächtig Strom: 20 Prozent kürzer hält der Akku, wenn die zweite GPU aktiv ist. Doch das sollen immer noch beeindruckende 4 Stunden sein.

Zu guter Letzt bleibt noch ein Gerücht: der Touchscreen. Einen Tablet-PC hat Apple nicht vorgestellt, dafür aber eine neue Touchpad-Generation. Der Mausersatz hört nun auf den Namen Trackpad – und kommt jetzt mit Multitouch-Gesten von vier Fingern gleichzeitig klar. Die mechanische Taste unterhalb des Sensorbereichs gibt es nicht mehr, dafür sitzt sie unter der gesamten Fläche. „Geklickt“ wird per Fingertipp.

An der Preisschraube hat Apple nur marginal gedreht. Das günstigste MacBook ist in den USA nun für 999 Dollar zu haben. Dabei handelt es sich aber noch um das alte Modell (kostet bei uns 949 Euro). Wer ein neues Macbook haben möchte, muss mindestens 1300 Dollar auf den Tisch legen – respektive 1200 Euro. Alle Daten und Fakten zu den neuen Macbooks bei CNET.de(dsc)

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