China-Handy mit integriertem Beamer: Layne N70

Layne N70
In China essen sie Hunde. Und so. Eine chinesische Firma namens Layne hat auch ein seltsames Süppchen mit der Bezeichnung N70 gekocht. Riecht verdächtig finnisch, ja fast nach Nokia, kommt aber aus Fernost. Ein erster Blick auf die Speise lässt amerikanische Einflüsse vermuten: Die Bedienoberfläche sieht ganz schön nach iPhone aus. Der integrierte LED-Projektor erinnert an die australische Firma Mint Wireless und ihre Beamer im Hosentaschenformat. Auch bayerisch scheint das N70 geprägt zu sein, denn mit einem Gewicht von fast einem Kilo (965 Gramm!) liegt das Ding schwerer im Magen als jede Schweinshaxn.

Nun zu den Zutaten: Die gustatorische Basis bildet ein 2,4-Zoll-Touchscreen in Dual-Band-900/1800-Marinade für vollen Geschmack in Europa, Afrika, weiten Teilen Asiens und im Nahen Osten. 2.0 Löffel Bluetooth mit A2DP- und AVRCP-Würze sowie etwas WAP und GPRS gehören in jedes moderne Gericht. Doch UMTS fehlt – und damit das Salz in der Suppe. Mehr Dekoration als tatsächlich genießbar ist die Kamera mit lediglich 640 mal 480 Pixeln Auflösung. Ein Schuss Audiovision mit etwas AVI, MPG4, 3GP, MP3 und JPG scheint gut gemeint, doch mangels Angabe zur Beamer- und Displayauflösung fragt sich, ob man sich nicht zumindest an Videos schneller sattsieht, als einem lieb ist – bei der schon fast unheimlichen Portionsgröße von 12,2 mal 4,8 mal 2,4 Zentimetern ist ohnehin ein großer Magen vonnöten.

Das Layne N70 gibt es wahlweise auf Chinesisch oder Englisch, die Beschreibung dazu ist ausschließlich auf Chinesisch erhältlich. dealextreme.com ist der einzige Lieferservice, der diesen internationalen Eintopf vertreibt. Für umgerechnet 267 Euro verschickt der Online-Shop mit Sitz in Hong Kong das Gericht versandkostenfrei in alle Welt. (stm / Bild: dealextreme)

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