Insekt mit Fernsteuerung: RC-Libelle

Ferngesteuerte LibelleGeschätzt zwei Jahre ist es her, als die kleinen Minihubschrauber mit Fernbedienungen die Wohnzimmer meines Umfelds bezogen. Die, die sich zwar grob steuern, aber keinesfalls wirklich kontrollieren lassen, trotzdem – oder gerade deswegen – aber einen Heidenspaß machen. Zum Beispiel, wenn man sie auf den Köpfen anderer landet und nicht im kalten Buffet der Geburtstagsparty.

Doch wirklich High-Tech ist das nicht. Meistens sind die kleinen Hubis ja noch nicht einmal echte Hubschrauber, sondern vereinfachte Fliegeapparate ohne Heckrotor oder mit doppeltem Hauptrotor. Und unabhängig davon ist das Funktionsprinzip schon richtig alt – das erste fliegende Fahrrad mit Doppelrotor hob schon 1907 ab. Mit der Kraft der 24 Pferde in Form eines V8.

Okay, das Prinzip dieser RC-Libelle ist noch ein Stück älter – und wurde wohl schon vor tausenden von Jahren durch die Evolution hervorgebracht. Das macht es aber weder schlechter noch langweiliger, denn im Vergleich zum bekannten Hubschrauber ist dieser Flieger etwas besonderes.

Geladen wird das Insekt über die Batterien der Fernsteuerung, geflogen im Anfänger- oder Profimodus mit den Joysticks. Dank ultraleicher Bauweise und stabilen Materialien soll die Libelle auch unfreiwillige „Landungen“ oder Kontakte mit der Schrankwand überleben. Und ja, tatsächlich: Geflogen wird durch Flattern der Flügel und keinen schlechten Trick mit Propeller.

Wer seine Mini-Hubschrauberfreunde mal so richtig beeindrucken möchte, kann diese Libelle für 60 Dollar bei Wowzzers bestellen. Billiger gibt’s die Viecher zwar im Garten, dann aber ohne Fernsteuerung. (dsc / Foto: Wowzzers)

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