CES 2009: digitale Entenjagd im Wohnzimmer

Schutz ist in! Umweltschutz steht derzeit hoch im Kurs, das zeigen Öko-Handys, Elektroautos, Wassertaschenrechner oder Korkhüllen für das iPhone. Aber man kann ja auch andere Dinge schützen – Tiere zum Beispiel.

IR Duck Hunt

Nur eines ist allem Schutz gleich, oder zumindest fast: Er ist nicht besonders sexy und ziemlich spaßbefreit. Das mag vielleicht nicht für den Tesla Roadster gelten, aber schreiben auf braunem Umweltpapier sieht weniger attraktiv aus als schreiben auf glänzendem Weiß. Entsprechende Handys wirken ja schließlich auch nicht so sexy wie das iPhone – selbst mit Korkhülle. Und Gemüse ist nicht so lecker wie Fleisch.

Aber man muss ja auch nicht immer auf den ganzen Spaß verzichten, wenn man etwas schützen möchte – das beweisen etwa Wiener Schnitzel aus Tofu oder diese elektronische Entenjagd. Man steckt die Ente aus Styropor auf die Pistole und zieht für etwa zehn Sekunden den Abzug. Das lädt den Akku in dem kleinen Tierchen. Einen Knopfdruck später hebt die Ente flatternd ab und wird zum Ziel. Wer sie mit der Infrarotpistole dreimal trifft, gewinnt – und der arme Verwandte von Donald Duck fällt auf den Boden. Aber hey, das ist doch immer noch besser, als echte Tiere abzuknallen, oder? Immerhin fliegt dieser Vogel nach einer weiteren Akkuladung wieder.

Duck Hunt soll im Frühjahr 2009 für knapp 30 Dollar auf den US-Markt kommen, die deutsche Markteinführung folgt ebenfalls noch in diesem Jahr. Das sagt zumindest der Hersteller Interactive Toy Concepts – und der muss es ja wissen. (dsc)

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