CES 2009: Lenovo IdeaCentre A600 integriert Bewegungssteuerung

Mit dem zur CES 2009 vorgestellten All-In-One-Rechner (AIO) IdeaCentre A600 folgt Lenovo dem von anderen AIO-Herstellern vorgegebenen Trend zu größeren Displays. Der A600 beherbergt ein 21,5-Zoll-Display, einen eingebauten Subwoofer sowie optional ein Blu-ray-Laufwerk und einen digitalen Kabelempfänger. Er positioniert sich damit im Home-Entertainment-Bereich.Obwohl seine Kernkomponenten recht gewöhnlich sind, sticht er durch seine multifunktionelle, bewegungsempfindliche Fernbedienung aus der Masse alternativer Angebote heraus.

Lenovo IdeaCentre A600

Laut Lenovo fungiert die Fernsteuerung als Bedienung für das Media Center, als VoIP-Telefon, als „Luftmaus“ (Zitat von Lenovo) und als Spiele-Controller. Lenovos Pressemitteilung nennt allerdings keine derzeit verfügbaren oder in Entwicklung befindlichen PC-Spiele, die sich mit der „Motion Drive“-Funktion der Fernbedienung steuern lassen sollen.

Ganz abgesehen von der potentiellen Nützlichkeit beim Zocken macht die Verbindung von bewegungsempfindlicher Fernbedienung und AIO-Rechner auch im Allgemeinen durchaus Sinn. Wenn ein solcher Rechner sowohl als Desktop-PCs als auch als Home-Entertainment-Systeme dienen sollen, dann sollte man auf Maus und Tastatur bei der Bedienung im Heimkino-Modus verzichten können.

HPs Touchscreen-AIOs der TouchSmart-Produktreihe waren bisher die einzigen Geräte, die eine alternative Lösung für dieses Problem aufzuzeigen versuchten. Aber momentan gibt es für TouchSmarts nur eine Handvoll unterstützter Programme. Und selbst wenn Touch-Computing allgegenwärtig werden sollte, ist es immer noch unpraktisch, beispielsweise für die Steuerung eines DVD-Playbacks zum Bildschirm laufen zu müssen. Ein Gerät, das Windows und seine Anwendungen als „Luftmaus“ kontrollieren kann und sich bei Heimkino-typischen Anwendungen wie eine stinknormale Fernbedienung verhält, erscheint da wie ein vernünftiger Kompromiss.

Wie viele – aber nicht alle – AIOs integriert der IdeaCentre A600 Notebookkomponenten. Das schließt einen Intel Core 2 Duo, bis zu 4 GByte RAM und bis zu 1 TByte Festspeicher ein. Laut Lenovo soll der A600 ab April 2009 ab 999 Dollar für die Basiskonfiguration verfügbar sein. Unabhängig vom Eingabekonzept ist das auf jeden Fall ein beachtlich aggressiver Preis für ein All-In-One-Gerät mit einem Display dieser Größe. (gst / Quelle: Lenovo)

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