CES 2009: Panasonics neue G10-Plasmas sind THX-zertifiziert

Panasonic G10

Auf der letztjährigen CES erhielt Panasonics Plasma-Bildschirm TH-50PZ800 den Editor’s-Choice-Award von CNET für exzellente Farbpräzision, dank der der Fernseher auch das THX-Display-Zertifikat bekam. Für 2009 hat Panasonic diese THX-Zertifizierung auf zwei neue Serien von Plasmas ausgedehnt, von denen die Modelle der G10-Reihe die kostengünstigsten sind.

Panasonics G10-Plasmas wird es in vier Displaygrößen geben: Das 42-Zoll-Gerät TC-P42G10, der TC-P46G10 mit 46 Zoll und der TC-P50G10 mit 50 Zoll sollen ab März in den Handel kommen, während der 54-Zoll-Fernseher TC-54G10 – übrigens ein völlig neue Displaygröße für den Hersteller – voraussichtlich ab Mai verkauft wird. Wie zu erwarten, hat Panasonic noch keine Preise genannt.

Die THX-Display-Zertifizierung besteht aus einer Reihe von Vorgaben, die ein Fernseher erfüllen muss, um das THX-Logo zu tragen. Wir sind ja im Allgemeinen ziemlich skeptisch gegenüber Zertifizierungsprogrammen, deren Vorgaben nicht klar kommuniziert werden. Denn bis auf vage Andeutungen, dass für dieses Zertifikat Grenzwerte hinsichtlich Kontrastverhältnis, auf dem HDTV-Standard basierender Farbskala, Einheitlichkeit, Betrachtungswinkel, Gamma und Fotoauflösung vorgegeben sind, ist nichts Definitives darüber zu erfahren. Allerdings haben sich in unseren Tests der PZ800U und andere THX-zertifizierte Plasma-Displays – beispielsweise von LG – hervorragend geschlagen und eine präzise Farben abgeliefert.

Panasonic G10Panasonics Antwort auf die Internetfähigkeit der Fernseher von Konkurrenten nennt sich VieraCast. Ab 2009 soll diese Funktion auch Inhalte von Amazons Video-on-Demand-Dienst wiedergeben können. Schön wäre es, wenn Panasonic – wie beispielsweise LG – auch Netflix als Videodienst hinzufügen würde. Davon ist aber bisher nichts zu vernehmen.

Die G10-Serie integriert auch alle Bildverbesserungsfunktionen der S1-Serie. Das 1080p-fähige NEO-PDP-Panel der G10-Serie soll nur halb so viel Energie verbrauchen wie frühere Panel-Generationen und außerdem bessere Kontrastwerte bieten, die in einem noch satteren Schwarzwert resultieren.

Wie alle Panasonic-Plasmas verfügt die G10-Modellreihe über die „Infinite Black“-Funktion. Dabei schaltet der Fernseher die Pixel schwarzer Bildbereiche bei der Wiedergabe komplett ab, so dass diese Bereiche wirklich schwarz sind. Panasonic bewirbt zudem vollmundig eine „600 Hz Sub-Field Drive“-Funktion, die offensichtlich als Gegenpol zu den „Hz-freudigen“ Werbesprüchen der LCD-Konkurrenz gedacht ist. Unser Tipp: Ignoriert diese Funktion einfach. Es bedeutet an sich nichts anderes, als dass Plasmas eine sehr gute Bewegungsauflösung hinbekommen und bei schnellen Bewegungen kaum schmieren. Panasonic nutzt bei der G10-Serie übrigens die gleichen antireflektiven Filter wie bei seinen letztjährigen Plasmas.

Die etwas gehobenere V10-Modellreihe verfügt über alle Funktionen und Merkmale der G10-Modelle, bietet aber zusätzlich noch Digital Cinema Color und Kompatibilität zu 24p-Quellen. (gst / Quelle: Panasonic)

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu CES 2009: Panasonics neue G10-Plasmas sind THX-zertifiziert

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *