HHI der Fraunhofer-Gesellschaft zeigt 3D-Display für Autos

Fraunhofer-Institut zeigt 3D-Display für Autos280 km/h auf der Autobahn, höchste Konzentration. Vintersorg brüllen in voller Lautstärke finnische Folk-Metal-Texte durch die Fahrgastzelle. Der Gong geht völlig unter, ebenso wie das aufblinkende Warnlämpchen irgendwo zwischen Tacho, Drehzahlmesser und Wassertemperaturanzeige. Selbst wenn der Fahrer den optisch-akustischen Hinweis mitbekommen hätte, das kryptische Symbol neben dem Lichtlein hätte ihm vermutlich ebenso viel gesagt wie mir das skandinavische Gebrüll. Zehn Minuten und knapp 50 Kilometer später die Konsequenz: Reifenplatzer, die Warnung vor kritisch niedrigem Luftdruck blieb unbemerkt.

Das Heinrich-Hertz-Institut der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelt derzeit ein 3D-Display speziell für Autos. Je nach Konfiguration und Priorität blendet die Anzeige Informationen weiter vorne oder weiter hin ein. Wassertemperatur und Reifendruck etwa bewegen sich also im Hintergrund, solange alles in Ordnung ist. Bei gefährlichen Werten macht sich die Warnung in voller Kombiinstrumentengröße bemerkbar.

Kein Porsche-Fahrer muss sich Sorgen machen, dass ihn eine unförmige Stereo-Brille in seinem Flitzer entstellt. Die 3D-Ansicht funktioniert ohne zusätzliche Sehhilfen. Zwei Kameras ermitteln die Kopfposition – das System passt die Darstellung ständig an den Blickwinkel an. Immer klare Sicht trotz metal-induziertem Headbanging. Klasse! Zu sehen gibt es das System in Halle 9, B36. (stm / Bild: www.fraunhofer.de)

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