Navi-Mama Blaupunkt 510 nörgelt für mehr Sicherheit im Auto

Blaupunkt 510Ein Drittel aller Unfälle resultiert aus falschem Verhalten an Kreuzungen. Zu geringer Sicherheitsabstand sowie erhöhte Geschwindigkeit belegen mit 25 und 20 Prozent die Plätze zwei und drei, so Blaupunkt. Mit diesen Statistiken wirbt der Navi-Hersteller für seine SaveDrive-Technologie. Das TravelPilot 510 ist das erste Navigationsgerät, das den Fahrer nicht nur ortstechnisch, sondern auch, was die StVO angeht, auf den rechten Weg bringen soll.

SaveDrive umfasst mehrere Aspekte. Zum einen erkennt das System über eine im Gerät integrierte Kamera Verkehrszeichen. Damit warnt das Navigationsgerät beispielsweise auch in ganz „frischen“ Baustellen bei Geschwindigkeitsübertretungen. Außerdem enthält das aktuelle Kartenmaterial Informationen über die maximalen Kurvengeschwindigkeiten. Rast der Fahrer zu schnell auf eine Haarnadel zu, so gibt das Gerät optische und akustische Signale aus.

Nicht nur Raser, sondern auch Drängler kriegen eins auf die Mütze: Das System misst die Distanz zum Vordermann und meckert bei kritisch niedrigem Abstand. Wie das genau funktioniert, verrät der Hersteller jedoch nicht. Blaupunkt verbaut zudem einen Fahrspurassistenten, der durch unbekannte Autobahnkreuze oder vertrackte Kreuzungen lotsen soll. Schön, so viel Sicherheit. Es stellt sich bloß die Frage, wie viel Denken die Fahrzeugelektronik dem Fahrer abnehmen sollte. Sonst ist irgendwann im Straßenverkehr gar kein eingeschaltetes Hirn mehr unterwegs. Blaupunkt stellt am Stand G20 in Halle 14 aus. (stm / Bild: Blaupunkt)

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