NiteRiders Mini-USB-Fahrradlicht lädt sich via Rechner auf

NiteRider Mini-USB-Fahrradlicht (Foto: niterider.com)Immer, wenn ich nachts mit dem Fahrrad zu meinem Kumpel fahre, habe ich ein Problem. Zum einen führt der Weg durch ein völlig stockfinsteres Waldstück und zum anderen über die Straße. Auf letzterer dreht passenderweise meistens auch noch eine Polizeistreife ihre Runden. Folglich brauche ich ein Fahrradlicht. Das Dumme ist nur, dass mein BMX weder Dynamo noch serienmäßige Beleuchtung an Bord hat. Deshalb habe ich mir vor einiger Zeit eine batteriebetriebe Leuchte geholt. Aber auch sie hilft mir meistens nicht weiter: Da ich keine Lust habe, die Akkus nach jeder Fahrt in ein extra Ladegerät zu stecken, sind sie, wenn ich sie brauche, fast leer (was ich meistens erst dann merke, wenn ich schon unterwegs bin) oder – noch besser – gleich ausgelaufen.

Der Hersteller NiteRider bietet nun ein Fahrradlicht an, das mit diesen Problemen Schluss machen soll. Im Gegensatz zu den mir bekannten anderen Fahrradlichtern hat es keine funzelnden Glühbirnen und Batterien oder schwache NiCD-Akkus an Bord. Das 175 Gramm schwere Gerät versorgt seine energiesparenden Hochleistungs-LED-Leuchtmittel mittels starkem Lithium-Ionen-Akkupack. Die LEDs erreichen dabei laut NiteRider eine Helligkeit von satten 110 Lumen. Und das Gadget hat noch einen großen Vorteil: Käufer brauchen kein zusätzliches Ladegerät zum Befüllen der Batterie. Ihr steckt das Akkupack einfach von der Lampe ab und mittels USB-Kabel an Euren Rechner oder Euer Notebook an. Laut Hersteller dauert der Ladevorgang rund viereinhalb Stunden. Voll soll der Hochleistungsakku für drei Stunden durchhalten.

Für die Befestigung von Lampe und Akku liefert NiteRider sowohl Lenker- als auch Helmhalter mit. Aber leider hat auch diese Fahrradlampe nicht nur Vorteile: Sie kostet nicht, wie andere Billigvarianten, 10 oder 20 Euro. Laut Hersteller liegt ihr Preis aber immerhin knapp unter 100 Dollar. Wer aber nicht durch ein dunkles Waldstück muss, könnte die Strafe von 10 Euro für das Fahren ohne Fahrradlicht von diesem Geld etwa achtmal bezahlen. Aber da die Lampe ohnehin vermutlich keine StVO-Zulassung hat, müsst Ihr die 10 Euro so oder so bezahlen. Dafür habt Ihr dann aber wenigstens Licht, wenn Ihr doch mal durch den Wald radelt. (pas / Foto: niterider.com)

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2 Kommentare zu NiteRiders Mini-USB-Fahrradlicht lädt sich via Rechner auf

  • Am 24. August 2009 um 08:49 von petra wochesländer

    Sehr geehrte Damen,Herren

    Da ich auch immer ein Problem habe mit dem Fahrradlicht,weil die Batterien wieder mal
    leer sind,habe ich mir überlegt,man könnte doch eine Lampen erstellen was mit Solar läuft,da man ja meistens bei schön Wetter Rad fährt.Es gibt ja auch Solarleuchten für den Garten.Vielleicht kann man darüber mal nachdenken?

    Mit freundlichen Grüssen
    Petra

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