Fraunhofer SIT zeigt biometrische Handschriftenerkennung

Biometrische Handschriftenerkennung von Fraunhofer SIT (Foto: sit.fraunhofer.de)Um die Identität von Personen festzustellen, sind Ausweise aus der Druckerei schon lange nicht mehr zeitgemäß. Man verliert sie leicht, und je nach Komplexität der Herstellung sind sie auch zu fälschen. Biometrische Erkennungsverfahren, die nicht auf einem mitzuführenden Gegenstand basieren, sondern direkt Merkmale der auszuweisenden Person überprüfen, werden deshalb in sicherheitsrelevanten Bereichen immer beliebter.

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie hat zu diesem Zweck ein neuartiges Verfahren zur Erkennung menschlicher Handschriften entwickelt. Schließlich ist die Handschrift, wie auch der Fingerabdruck, von Mensch zu Mensch verschieden.

Ein Computer überprüft die eingescannte Unterschrift und analysiert sie mit Hilfe eines speziellen SITime-Warp-Algorithmus. Während die biometrischen Referenzdaten zur Zeit noch auf unterschiedlichen Speichermedien abgelegt sind, arbeiten Forscher des SIT an einer performanten Lösung, um das Verfahren auf Geldkarten zu übertragen. Der Einsatz von Handschrifterkennung an der Supermarktkasse ist dadurch denkbar. Im Gegensatz zu anderen biometrischen Techniken soll die Feststellung der Identität von Personen nur zirka drei Sekunden in Anspruch nehmen.

Messebesucher können Wissenschaftlern der Fraunhofer-Gesellschaft in Halle 9 am Stand B36 einen Besuch abstatten. Interessierte dürfen laut Fraunhofer SIT das Verfahren mit der eigenen Handschrift sogar selbst erproben. (frs / Quelle: sit.fraunhofer.de)

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