Moving Color: Wieso schmelzen die Wände schon wieder?

Moving ColorWenn ich jemanden in seinen eigenen vier Wänden besuche, wundert mich inzwischen wirklich fast nichts mehr. Da gab’s schon alles mögliche – Pissoirs in der Küche, einen privaten Klettergarten über den Dächern Münchens und Sammlungen von Viechern, bei denen mancher Zoo vor Neid erblassen würde. Sollten allerdings die Wände im Badezimmer auf einmal anfangen zu schmelzen, würde ich mir dennoch Sorgen machen. Hat mir der Gastgeber etwa LSD ins Getränk gepanscht? Ich wusste doch, dass ich dieser komischen Gestalt nicht trauen kann.

Oder der Hausbesitzer hat einfach nur einen total abgefahrenen Geschmack und vor allem ziemlich viel Asche. Moving Color heißen die 10 mal 10 Zentimeter großen Kacheln, die je nach Temperatur ihre Farbe ändern. Dabei gibt es eine Vielzahl verschiedener Designs und Farben. Von zarten Pastelltönen bis hin zu psychedelisch-knalligen Farben ist alles dabei. Ach ja, billig ist der Spaß natürlich nicht. Eine einzige dieser Minifliesen kostet rund 11 Euro. Für einen Quadratmeter braucht es 100 Stück. Die Rechnung, was es kostet, Euer Badezimmer damit zu bepflastern, überlasse ich Euch. Kommt wohl aber immer noch billiger, als sich mit den Drogen erwischen zu lassen, die man für solche Effekte braucht. (stm / Bild: movingcolor.net)

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