Geht die Wände hoch: Wall Climbing RC Car fährt auch kopfüber

Chinavasion Wall Climbing RC-CarGumpert Apollo – der Name steht für puristisches Design, katapultartige Beschleunigungen und extremen Anpressdruck. Ab rund 270 Kilometern pro Stunde presst die Verspoilerung den Wagen mit so viel Gewicht auf die Fahrbahn, dass der gut eine Tonne schwere Bolide auch kopfüber fahren könnte. Klingt nach einem riesigen Vergnügen.

Und klappt jetzt auch im Wohnzimmer. Keine Angst, Ihr müsst nicht in einem Hangar hausen, um an der Decke oder den Wänden herumzukutschieren. Das Wall Climbing RC Car erreicht den Anpressdruck nämlich nicht durch eine Kombination aus hohen Geschwindigkeiten und extremen Spoilern, sondern durch einen Propeller, der das Auto an der Oberfläche festsaugt.

Das Upside-Down-Gefährt kostet außerdem lediglich knapp acht Euro – dafür bringt es allerdings keinen grollenden, aufgeladenen V8-Motor und keine Sitzplätze mit. Man kann eben nicht alles haben. An der Decke fahren ist sehr wohl drin, wenn auch nur drei bis fünf Minuten lang. Die Akkulaufzeit erinnert mich an die Reichweite des Bugatti Veyron bei TopSpeed – da geht der Sprit nach 15 Minuten zur Neige.

Drei bis fünf Minuten – wer gerade euphorisch zwischen Deckenlampen und -ventilatoren herumdüst, sollte aufpassen, dass er keinen Sportwagen auf den Kopf bekommt, wenn der Saft auf einmal leer ist. Solange das Gefährt niemanden trifft, ist es bei einem Kaufpreis von acht Euro auch zu verkraften, wenn das Autochen über den Jordan geht. Da trifft der Verlust eines 300.000-Euro-Apollo härter. (stm / Bild: Chinavasion)

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