Viren sollen in Zukunft auch Handys, Notebooks und sogar Autos "befallen"

MIT: Viren zur Stromversorgung2029: Mein Notebook hat einen Virus – und das ist gut so. Nein, ich stehe nicht auf Datenverlust und verteile meine Onlinebanking-Passwörter auch nicht freiwillig im Netz. Die kleinen Viecher sind nämlich keine digitalen Schädlinge, sondern biologische Kraftwerkchen. Ja, richtig gelesen: Anstelle von toten Lithium-Ionen- oder -Polymer-Zellen sollen zukünftig lebendige, genmanipulierte Parasiten für Saft sorgen. Jedenfalls, wenn es nach dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) geht.

Es wird allerdings noch dauern, bis wir statt Stromkabeln Nährlösung in unsere mobilen Geräte stopfen. Die Forschungsgruppe für biomolekulare Materialen hat es bislang lediglich geschafft, eine LED mit Viren zum Leuchten zu bringen. Irgendwann in der Zukunft sollen die Mikroben allerdings auch tragbare Gadgets und sogar Elektroautos mit Power versorgen. Laut Angela Belcher vom MIT besteht für Menschen keine Gefahr, sich zu infizieren. Wäre auch blöd. Mir reicht schon das Kopf- und Halsweh einer normalen Erkältung – da brauch ich nicht noch Stromschläge dazu. (stm / Bild: MIT)

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