James Bond lässt grüßen: Spionagekrawatte mit integrierter Videokamera

Spionagekrawatte mit KameraIndischer Dialekt: „Oh, Mr. Simpson, Sie haben wohl Hummeln unter Ihrem Hut!“ Ein Aufschrei: „Waahhh! Hummeln!“, gefolgt von einem wilden Getrampel auf einem äußerst unauffälligen Kamerahut. Darum schrammt Homer Simpson im Kernkraftwerk haarscharf an Katastrophen vorbei, während sich James Bond durch geheime Reaktoren von Schurken ballert, die die Welt mit Kernwaffen vernichten wollen. Nicht nur die britische Contenance, sondern auch die Ausstattung stellt einen Grund dar. Diese Kamera-Krawatte jedenfalls könnte auch vom Doppel-Null-Agenten-Ausstatter Q und nicht von Japan-Shop Thanko stammen.

Hinter einem winzigen Löchlein in dem knapp 100 Euro teuren Herren-Accessoire befindet sich nämlich eine Videokamera. Sie zeichnet das Geschehen in einer – zugegebenermaßen steinzeitlichen – Auflösung von 352 mal 288 Pixeln auf. Auf die 4 GByte integrierten Speicher passt dabei bis zu 30 Stunden Film im AVI-Format. Allerdings macht der Akku nach spätestens vier Stunden schlapp. Über einen USB-Port gelangen die Top-Secret-Aufzeichnungen auf den PC. Zum unauffälligen Starten und Stoppen der Aufnahme liefert der Hersteller eine kleine Fernbedienung mit. Sehr gut, denn wer beim heimlichen Filmen ertappt wird, sollte sich hüten. Denn immerhin hat er mit der Video-Krawatte bereits eine strangulierbereite Schlinge um den Hals. (stm / Bild: Thanko)

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