LG entwickelt besonders hellen 3D-Monitor mit Full-HD-Auflösung

Wir Menschen sind es gewohnt, dreidimensional zu sehen. Das ist auch der Grund, warum uns das Fernsehbild oder Computerspiele einfach nie wirklich realistisch erscheinen. Alles wirkt – trotz der besten 3D-Grafik – irgendwie flach. Damit Objekte förmlich aus dem Bild springen, bedarf es Hilfsmitteln wie 3D-Brillen. Diese sind aber nicht etwa eine große Neuerung. Die Technik existiert schon eine halbe Ewigkeit. Bereits vor der Jahrtausendwende hatte ich einen Grafikkarte mit einer solchen 3D-Brille. Damals war ich total begeistert von der Technik. Als nach meinen ersten erfolglosen Test auf einmal ein Spiel wirklich dreidimensional wirkte, und die Objekte aus dem Bildschirm zu springen schienen, war ich total platt. Leider galt das nach kurzer Zeit auch für meine Augen. Der Grund: Die Shutterbrille hat die ohnehin schon niedrige Wiederholrate meines alten Monitors nochmals halbiert. Außerdem war die 3D-Sehhilfe riesig, schwer und unbequem. Nicht nur, dass ihre Kabel ständig nervten, sie hinterließ auch üble Abdrücke auf der Nase und wollte nie richtig passen.

LGs 3D-Monitor mit Full-HD-Auflösung (Foto: lgphilips-lcd.com)

Moderne 3D-Brillen sind da anders. Und auch das Bild hat sich deutlich verbessert. LG hat heute einen neuen 3D-Monitor mit 23-Zoll-Bilddiagonale vorgestellt, der mit passiven Brillen arbeitet. Das bedeutet, dass der Hersteller im Gestell keine Technik verbauen muss, die schwer ist und Kabel benötigt. Einfache Gläser mit Polarisationsfiltern genügen. Die richtige Polarisierung der unterschiedlichen Bilder für das rechte und linke Auge übernimmt der Bildschirm. Aber nicht nur das: Der 23-Zoll-LCD im Breitbildformat löst obendrein Full-HD auf und soll hohe Bildwiederholraten bieten. Das schont die Augen und sorgt für ein kristallklares und gestochen scharfes Bild. Zusätzlich ermöglicht eine neue Technik laut LG eine deutlich verbesserte Helligkeit, was ebenfalls zu Augenschonung beiträgt.

Bei mir hat das dreidimensionale Spielen damals so geendet, dass ich mich versehentlich auf die 3D-Brille gesetzt habe. Die war anschließend nur noch Müll und einzeln so teuer, dass ich mir das Nachbestellen – und so zum Glück auch die vollstänige Zerstörung meiner Augen – gespart habe. Das wäre mit dem neuen LG-3D-Wunder anders verlaufen. Da das Gerät simple Polarisationsbrillen nutzt, geht der Ersatz weit weniger ins Geld. (pas / Foto: LG Display)

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu LG entwickelt besonders hellen 3D-Monitor mit Full-HD-Auflösung

  • Am 6. März 2010 um 13:12 von Hans

    NEED
    Ich will so nen Bildschirm geschenkt *mami*

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