iPhone-Fußmatte: erst entriegeln, dann eintreten

iPhone-FußmatteApple-Fans haben alles von ihrem Lieblingshersteller und alles und für ihre Edelprodukte. Sie haben sanft gepolsterte Taschen für das MacBook, handgefertigte Lederetuis für ihre Handys, eine Apple-Box am Fernseher, einen iMac in der Küche und aus früheren Zeiten noch eine sündhaft teure Firewire-Webcam im Keller.

Auf der Straße zeigen die typisch-weißen Kopfhörer die Markenzugehörigkeit, wenn der iPod Shuffle nicht ohnehin schon am Revers des Jackets hängt, am Auto klebt das Logo eines angebissenen Apfels und vor der Haustür – ja genau, da fehlt doch noch was?!

Diese (zugegebenermaßen sündhaft teure) Fußmatte verrät noch dem letzten Nachbarn, dem letzten Vertreter und dem letzten Paketboten, welche Marke hinter dieser Tür eine Rolle spielt. Leider funktioniert die elegante Slide-Geste mit dem Fuß nicht – die Tür bleibt zu, egal, wie oft man hier entriegelt. Würde der Mechanismus funktionieren, wäre der Kaufpreis gerechtfertigt. Aber so können Nicht-Apple-Fans nur den Kopf schütteln: Wer gibt denn 50 Euro für eine Fußmatte aus? Ganz einfach – jemand, der auch hunderte bis tausende von Euros für ein Touchscreen-Handy auf den Tisch legt. (dsc / Foto: Arktis)

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