Nummer 5 lebt! Seine Reinkarnation Minoru zeichnet 3D-Videos auf

Minoru 3D WebcamMit seinen unholfenen Bewegungen, seiner primitiven Mimik und soviel Charme, wie ein gerade zum Leben erweckter Roboter nur haben kann, rollte sich Nummer 5 1986 in die Herzen der Zuschauer. Die zwei Jahre später erschienene Fortsetzung floppte, und der Blechhaufen gab doch auf. Gut 20 Jahre hat es gedauert, bis das Ding wieder auftaucht. Doch diesmal nicht aus gefechtstauglichem Stahl, sondern aus wohnzimmerkompatiblen Kunststoff.

Der Name Johnny – so taufte sich die sprechende Konservendose zum Ende des ersten Teils – passt einfach nicht ins dritte Jahrtausend. Jetzt heißt der Elektronikhaufen Minoru 3D und stellt sich in den Dienst der Menschheit. Und auf den Bildschirm. Denn er fristet sein Dasein fortwährend als Webcam. Weil das für Nummer 5 zu simpel wäre, sogar als 3D-Webcam. Zwei Kameras zeichnen das Geschehen aus leicht unterschiedlichen Blickwinkeln auf, und eine Software am Computer rechnet aus den separaten Informationen ein einziges, dreidimensionales Video oder Foto.


Ohne geeigneter Brille sieht das Bild wenig ansehnlich aus.

Nummer 5, Johnny, Minoru oder wie auch immer ist spielend leicht zu bedienen. An einen USB-Port anstecken, Software installieren, Knopf drücken. Und schon sind die ersten 3D-Bilder im Kasten. Die maximale Auflösung beträgt 800 mal 600 Pixel. Gewöhnliche Videos mit Ton zeichnet die knapp 60 Euro teure Webcam ebenfalls auf.

Unsere Kollegen in Großbritannien hatten bereits die Gelegenheit, die Stereo-Kamera auszuprobieren. Das folgende Video gibt verschafft einen dreidimensionalen Eindruck vom CBS-Interactive-Stützpunkt in London – Rot-Grün-Brille vorausgesetzt. Denn sonst sieht der Clip aus wie eine Szene aus Fear and Loathing in Las Vegas.

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