Philips ist einer der wenigen Hersteller, die ihre Medienplayer noch nicht mit Touchscreen-Displays ausstatten. In einer Zeit sündhaft teurer Sony-, Apple-, Samsung– und Cowon-Player ist ein gerade einmal 110 Euro teurer Player, der auf jeglichen Schnickschnack verzichtet, eine willkommene Abwechslung.

Design

Ein silberner Streifen umfasst das ansonsten komplett in schwarz gehaltene Gehäuse des Players – immerhin ein bisschen Abwechslung. Dennoch, einen Oscar wird der Player für sein Design nicht abräumen. Dafür ist es einfach zu unspektakulär. Der Philips besteht komplett aus Kunststoff. Da macht auch die Rückseite keine Ausnahme, obwohl sie nach gebürstetem Metall aussieht. Trotz seiner Plastikkonstruktion fühlt sich der Opus solide an.


Pro: Standard-Mini-USB-Port – Contra: ungünstig platzierte Kopfhörerbuchse

Mit seinen Abmessungen von 10,6 mal 5,8 mal 1,0 Zentimetern ist der GoGear für einen Player mit 2,8-Zoll-Display verhältnismäßig kompakt. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten bringt er keinen Touchscreen mit. Für die Bedienung stehen rechts vom Display ein Navigationspad und Options- sowie Zurücktaste zur Verfügung. Auf der Oberseite befinden sich eine Wippe zur Lautstärkeregelung und ein Hold-Schieber.

Die Kopfhörerbuchse positioniert der Hersteller direkt neben der Tastensperre. Dadurch steht das Kabel beim Bedienen des Players nicht im Weg. Allerdings liegt der Player so mit angesteckter Strippe zwangsläufigerweise im Querformat in der Hosentasche. Gerade wer enge Jeans trägt, dürfte sich darüber nicht sonderlich freuen. Uns wäre eine seitliche Buchse, wie sie Creative im Zen X-Fi verbaut, deutlich lieber gewesen.

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Noch keine Kommentare zu Philips GoGear Opus: toller Klang, aber frustrierend langsam

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