Momentaufnahmen im Eigenbau: Wassertropfen fotografieren

Der Aufbau

Hier bricht bei der CNET-Redaktion der Spieltrieb durch: Wir werfen alles, was wir finden können, in Wasser, Kaffee und Milch. Unten steht ein Gefäß mit der Flüssigkeit, rechts und links davon stellen wir zwei Kisten auf. Auf die eine Seite kommt ein Laserpointer, gegenüber sitzt der lichtempfindliche Sensor. Fällt nun ein Gegenstand durch den Strahl, löst die Elektronik den Blitz aus.


Der Aufbau ist denkbar einfach: Links befindet sich der lichtempfindliche Sensor, rechts ein Laserpointer. Wo hier Blitz und Universal Photo Timer liegen, befindet sich normalerweise das Motiv – also zum Beispiel eine Schüssel mit Kaffee, in die wir Milch tropfen.

Mit dem Mikrofon als Auslöser ist der Aufbau einfacher. Bei der Platzierung ist im Gegensatz zur Lichtschranke keine Millimeterarbeit gefragt. Sowohl beim optischen als auch beim akustischen Sensor lässt sich eine Verzögerung zwischen 0 und 1000 Millisekunden einstellen. So belichtet der Blitz einen beliebigen „Einschlagszustand“.

Während das Mikrofon durch die „langsame“ Schallgeschwindigkeit ohnehin eine geringe Verzögerung mitbringt, reagiert die Lichtschranke praktisch sofort. Beim akustischen Sensor wählen wir darum am Universal Photo Timer eine Pause zwischen 0 und 20 Millisekunden, beim optischen Auslöser variieren wir zwischen 15 und 200 Millisekunden. Um zum gewünschten Ergebnis zu kommen, führt kein Weg an Herumprobieren vorbei.

Das „Display“ des Universal Photo Timers stellt lediglich vier Zeichen dar. Das macht die Navigation durch die Menüs und die Konfiguration des Geräts nicht gerade einfach. An die unbeschrifteten Tasten rechts neben der Anzeige muss man sich ebenfalls erst gewöhnen. Die folgende Bildergalerie verschafft eine Übersicht über die Menüstruktur des Highspeed-Tools und zeigt, mit welchen Einstellungen wir fotografieren. Noch mehr Details zu den einzelnen Funktionen gibt’s im Handbuch des Herstellers.

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