Eine Leistung, wie sie eine Bridge- oder DSLR-Kamera bietet, darf man von der Kompakten natürlich nicht erwarten. Sie fängt lediglich 10 Megapixel ein, hält in puncto Bildqualität nicht mit der teureren Konkurrenz mit und scheint Probleme zu haben, das Gaspedal zu finden. Dafür passt die S220 problemlos in die Hosentasche, und für StudiVZ & Co. reichen die Aufnahmen allemal. Kleinere Ausdrucke als 15 mal 10 Zentimeter sehen ebenfalls noch akzeptabel aus.

Design

Die S220 liegt erstaunlich gut in der Hand – trotz ihrer extrem kompakten Abmessungen. Mit 9,0 mal 5,6 mal 1,8 Zentimetern beansprucht sie weniger Platz in der Hosentasche als eine Schachtel Zigaretten. Bei einem Gewicht von 100 Gramm könnte man beinahe vergessen, dass sie überhaupt dabei ist. Die S220 ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich: Rot, Schwarz, Blau, Grün und Magenta.

Oben auf dem Gehäuse liegen An/Aus-Taste, Auslöser und Zoomregler. An der Hinterseite befinden sich ein Vier-Wege-Pad mit Ok-Button und vier weitere Bedienelemente für Aufnahme, Wiedergabe, Menü und Löschen – absolut schnörkellos.


Übersichtlich: Die Nikon Coolpix S220 verwirrt Einsteiger in die Welt der digitalen Fotografie nicht mit Heerscharen von Knöpfen.

Die Menü-Taste bringt einen modusabhängigen Dialog auf den Bildschirm, der eine Reihe von Aufnahmeoptionen bereithält. In einem zweiten Reiter versteckt sich eine Handvoll Systemeinstellungen. Die einzige Enttäuschung beim Design stellt das Display dar. Es ist angesichts der Gehäusegröße zwar ordentlich dimensioniert und auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut zu erkennen, aber die Darstellungsqualität ist einfach unterdurchschnittlich. Auf den Fotos treten beispielsweise häufig fehlfarbige Pixel auf, die auf dem Rechner später nicht zu erkennen sind.

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