Es gibt insgesamt fünf Varianten des neuen Netbooks. Wir haben das NB200-10Z im Test.

Design

Allein auf den ersten Blick wird klar, was für ein großer Schritt das NB200 im Vergleich zu seinem Vorgänger ist – vor allem im Hinblick auf die Gestaltung des Gehäuses. Es ist mit einer Bauhöhe von 2,5 Zentimetern ein gutes Stück dünner. Unser Testgerät ist auf dem Displaydeckel kupferfarben. Das wirkt hochwertig, vor allem auch in Anbetracht der silbernen Tastatur und Handballenablage im Inneren.

Apropos: Das Tastenfeld verfügt über Knöpfe im Stil des MacBooks – also diese im Taschenrechner-Look. Wie üblich gibt es einen gewissen Abstand zwischen den Tasten, der das Tippen erleichtert. Noch dazu hilft der angenehme Druckpunkt beim schnellen Schreiben. Auch das Layout ist absolut in Ordnung. Lediglich Caps Lock und Tabulator fallen wirklich klein aus, doch das ist wohl das Opfer, das man angesichts der kleinen Abmessungen des Netbooks auf sich nehmen muss. Dafür gehört das Trackpad zu den größten, die wir jemals in einem Netbook gesehen haben. Unterhalb des berührungsempfindlichen Bereichs gibt es nun glücklicherweise zwei einzelne Tasten anstelle des großen Wippschalters, den der Vorgänger zu bieten hatte.

Obwohl das Display nicht zur neuen, hochauflösenden Generation gehört, ist es beeindruckend. Es löst bei einer Diagonale von 10,1 Zoll die üblichen 1024 mal 600 Pixel auf – damit sehen Text und Grafiken wirklich angenehm scharf aus. Dazu passt auch die helle Hintergrundbeleuchtung. Mit der glänzenden Oberfläche dagegen wird sich nicht jeder anfreunden können, doch letztlich trägt auch sie ihren Teil dazu bei, dass Fotos und Videos besonders lebendig wirken.

Ausstattung

Selbstverständlich sind Bluetooth und WLAN implementiert. Außerdem gibt es einen VGA-Ausgang, über den sich das Netbook auf dem Schreibtisch mit einem Monitor oder in Konferenzsälen mit einem Projektor verbindet. Die drei USB-Ports hingegen sind üblich in diesem Produktumfeld, doch Toshiba hat auch hier wieder an eine Extrawurst gedacht: Der Anschluss auf der linken Seite lässt sich per Software so einstellen, dass er auch dann mit Strom versorgt wird, wenn das Notebook abgeschaltet ist oder sich im Standby-Modus befindet. Darüber lassen sich Handys, MP3-Player und Navis aufladen – zusätzliche Netzteile können zu Hause bleiben.

Auf dem NB200 läuft Windows XP. Es verfügt über die typischen Ausstattungsmerkmale, darunter 1 GByte RAM. Ein weiteres Extra gibt es bei der – in diesem Umfeld ebenfalls üblichen – 160-GByte-Festplatte. Sie ist mit einem Erschütterungssensor ausgestattet, der den gefürchteten Head-Crash verhindern soll: Wackelt es zu stark oder fällt das Netbook, fährt er die Schreib- und Leseköpfe an eine für die Daten ungefährliche Position.

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