Vor etwa sechs Wochen haben wir elf Full-HD-Projektoren unter 2000 Euro verglichen. Der zweitgünstigste überhaupt ist der PLV-Z700 von Samsung – und gleichzeitig das günstigste LCD-Modell. Damit eignet er sich besonders für Blu-ray-Fans, die empfindlich auf den Regenbogeneffekt von DLP-Modellen reagieren und sich über die hohe Farbechtheit freuen. Der Preis dafür: vergleichsweise schwache Kontrast- und Schwarzwerte.

Design

Der PLV-Z700 kommt im klassischen Look eines Beamers. Damit sieht das Gerät im Vergleich zu den Designexperimenten von Infocus oder Optoma fast ein bisschen bieder aus. Doch der Projektor steht ja im Gegensatz zum Flachbildfernseher nicht auf dem Präsentierteller im Wohnzimmer, sondern dezent auf einer Wand- oder Deckenhalterung hinter den Besuchern – und außerdem erinnert das Design der Mitbewerber den einen oder anderen an Küchengeräte.

Das Gehäuse des Sanyo misst 40 mal 35 cm und baut gut 15 cm in die Höhe. Die Kanten sind abgerundet, und auf der Vorderseite sorgt eine dunkelgraue Fläche für Kontrast. Auf der linken Seite glitzert der Sanyo-Schriftzug, rechts verbirgt sich die Linse hinter einer Klappe. Ganz rechts befindet sich der Infrarotsensor für die Fernbedienung – bei unserem Testgerät ist er allerdings in grau gehalten und nicht in schwarz, wie auf dem Foto zu sehen ist.

Ausstattung

Die Rückseite ist gespickt mit Eingängen. Full-HD-Videosignale nimmt das Gerät analog über zwei Component-Anschlussreihen oder digital über zwei HDMI-Ports entgegen. SD-Quellen wie Nintendo Wii ein TV-Receiver verbinden sich über den Composite- oder S-Video-Eingang. Wer noch einen DVD-Player zusätzlich anschließen möchte, benötigt einen Videoumschalter. Zum Anschluss eines PCs steht ein D-Sub-Eingang zur Verfügung, ein DVI-zu-HDMI-Adapter ist im Zubehörhandel erhältlich.

Auf der rechten Geräteseite gibt es eine Einbuchtung mit zwei Drehrädern. Sie steuern den optischen Lensshift – und geben dem Käufer damit die Möglichkeit, das Bild horizontal und vertikal ohne Qualitätsverlust zu verschieben, bis es perfekt auf die Leinwand passt. Wer das Gerät einfach verschiebt, erhält Verzerrungen, die er per Menü ausgleichen kann, dabei aber die Pixelzahl reduziert. Vertikal lässt sich das Bild optisch um 100 Prozent verschieben, horizontal um 50 Prozent.

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