Notebookunterlagen für Gamer: bequem Zocken auf dem Sofa

Spielen auf dem Notebook? Kein Problem, denn anständige 3D-Grafikkarten haben inzwischen ihren Platz im tragbaren Computer gefunden. Das ermöglicht auch spontane Gaming-Sessions auf dem Sofa, denn umfangreiche Transporte fallen weg. Doch spätestens, wenn nach zwei Stunden Dauergeklicke die rechte Hand schmerzt und das linke Bein schon das Muster der Lüftungsschlitze im Grillroststil trägt, wird klar: Eine anständige Unterlage muss her. Wir haben uns auf dem Markt umgesehen.

Seit Notebooks mit anständiger 3D-Grafik bezahlbar sind, haben sich LAN-Partys verändert. Die Generation der Computerspieler fährt nun nicht mehr mit vollgestopften Kleintransportern vor Jugendherbergen und Turnhallen vor, um dann in Menschenketten Monitore, Tower und Kisten voller Zubehör hereinzutragen. Stattdessen kommt man nun mit einer eleganten Notebooktasche – all inclusive, sozusagen. Je nach bevorzugtem Genre ist vielleicht noch ein Rucksack mit Zubehör dabei. Shooter-Fans brauchen schließlich eine externe Tastatur sowie eine hochwertige Maus mit Teflon-Gleitfüßen und verschiedenen Gewichten für optimalen Grip auf unterschiedlichen Oberflächen. Strategie-Fans hingegen kommen auch mit ihrer Notebook-Tastatur klar, hier ist nur eine Maus nötig – und die passt immer noch irgendwie in die Laptoptasche.

Besucher kleinerer LAN-Partys schleppen vielleicht noch etwas Infrastruktur mit sich herum – Gigabit-Switches, Netzwerkkabel und Mehrfachsteckdosen kann man schließlich nie genug haben. Im noch kleineren Rahmen – wenn sich zwei, drei Freunde spontan auf eine Runde Command & Conquer, Star Craft oder Diablo II treffen – reicht zur Not auch mal das WLAN aus. Der Tapeziertisch kann im Keller bleiben, denn der Küchentisch, ein größerer Schreibtisch oder das Sofa im Wohnzimmer reichen aus.

Titan TTC-G3TZ
Notebook-Kühler mit integriertem Lüfter wie der TTC-G3TZ von Titan eignen sich eher für den Einsatz auf dem Tisch als auf dem Sofa – die Unterseite ist schlicht nicht gepolstert.

Problem 1: Maushand

Die nächsten Stunden sind die Gamer damit beschäftigt, Basen und Einheiten zu bauen, Bomben zu finden und zu entschärfen oder Gegenstände aufzulesen, die fiese Gegner beim Ableben fallen lassen. Zeit für körperliche Bedürfnisse? Gibt es nicht, es sei denn, die Blase ist kurz vorm Platzen oder die Augen sehen aufgrund von Flüssigkeitsmangel nur noch verschwommen. Auf Kleinigkeiten achtet man nicht. Zum Beispiel darauf, dass das Handgelenk im rechten Winkel am Unterarm baumelt, die Maus unergonomisch über das Sofa schiebt und jeder Klick auf die rechte Maustaste selbst bei Zuschauern schon fast eine Sehnenscheidenentzündung auslöst.

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