Sechs Beamer für unter 350 Euro: So günstig war Heimkino noch nie

Beamer sind so preiswert wie nie zuvor: Wer auf HD-Auflösung verzichten kann, bekommt bereits für unter 300 Euro einen Projektor, der Film und Fernsehen mit bis zu 300 Zoll an die Wand wirft. Wir vergleichen sechs Geräte unter 350 Euro und erklären, worauf Käufer unbedingt achten sollten.

Wer nach einem Ersatz für seinen Röhrenfernseher sucht, bekommt schon für vergleichsweise wenig Geld einen gleich großen Flatscreen-TV. Deutlich teuerer wird es, wenn neben besserer Darstellungsqualität, geringerem Stromverbrauch und dünnerem Display auch ein größeres Bild auf dem Wunschzettel steht. Denn Flachbildfernseher mit Diagonalen jenseits der 40 Zoll kosten trotz enormem Preisverfall immer noch rund 1000 Euro – selbst, wenn Käufer auf Full-HD-Auflösung verzichten.

Doch gerade dann gibt es eine deutlich preiswertere Alternative: Beamer. Sie werfen Fernsehbild und Filme mit Diagonalen von bis zu 300 Zoll an die Wand. Das entspricht der 36-fachen Bildfläche eines 50 Zoll großen TV-Geräts. Wer auf so einem Bild den neuen Bond-Film Casino Royale ansieht, kommt sich bei der Explosion der Halle so vor, als säße er mittendrin – wie im Kino eben. Besonders im Vergleich zur Bildfläche ist der Preis der Projektoren geradezu winzig. SD-Beamer gibt es ab 290 Euro. Somit kostet ein Zoll nur einen Euro.

Geräteauswahl

Für unseren Vergleich haben wir uns auf Geräte mit einem Preis von weniger als 350 Euro beschränkt. Zudem schließen wir Auslaufmodelle aus, die nur noch bei sehr wenigen Händlern erhältlich sind. Das Ergebnis sind sechs für das Heimkino geeignete Projektoren mit einer Bildauflösung von 800 mal 600 Pixeln, Helligkeitswerten zwischen 2000 und 2300 Candela pro Quadratmeter und Kontrasten von 300:1 bis 2500:1. Die genauen technischen Daten der Geräte finden sich in der Tabelle am Ende des Artikels.

Der günstigste Beamer im Vergleich ist der Sony VPL-ES5. Er ist bereits ab etwa 290 Euro erhältlich. Dicht dahinter liegt Acers X1130 für 310 Euro. Der Projektor SD210U von Mitsubishi ist ab 325 Euro zu haben. NECs NP100A geht ab 330 Euro über die Ladentheke. Die teuersten Modelle im Vergleich sind der MP514 von Benq und der SD309i von Optoma. Beide kosten rund 340 Euro.

Bildquellen

Allerdings dürfen Käufer bei den niedrigen Kaufpreisen der Beamer eine Sache nicht aus den Augen verlieren: Im Gegensatz zu einem Fernseher kommt ein Projektor ohne TV-Empfänger. Wer also auf der Leinwand TV-Sendungen genießen möchte, benötigt einen zusätzlichen Receiver. Geräte zum Empfang des digitalen Antennenfernsehens DVB-T sind aber bereits ab rund 20 Euro erhältlich. Das gleiche gilt für Satelliten-TV DVB-S. Etwas teurer wird es bei digitalem Kabelfernsehen: Hier werden mindestens 40 Euro fällig.


Der DVB-T-Receiver Radix DTR 9000 TWIN mit Doppeltuner ist ab 25 Euro erhältlich.

Wer jedoch einen alten Röhrenfernseher ersetzen möchte, verfügt vermutlich ohnehin schon über einen separaten TV-Empfänger. Vorhandene Geräte funktionieren auch am Beamer.

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