Retro scheint in zu sein. Nachdem Olympus mit der E-P1 bereits eine Knipse im Design der 50er Jahre herausgebracht hat, lehnt nun auch Samsung seine WB1000 an die Zeiten von Analogkameras an. Optisch jedenfalls, denn im Gehäuse steckt jede Menge Hightech – beispielsweise ein 12,1-Megapixel-Sensor, ein fünffacher Weitwinkelzoom und ein umwerfendes AMOLED-Display.

Design

Wenn schon Retro, dann richtig: Auf dem schlanken, Metallgehäuse bringt Samsung einen flachen Handgriff aus Leder unter. Oben sitzen zwei analoge Anzeigen für den Füllstand von Akku und Speicherkarte. Rechts daneben liegen An/Aus-Knopf, Auslöser und Modusrädchen. Das Drehelement rastet leider nicht ein und verstellt im Test häufig unbeabsichtigt.


Verspielt und retro: Die beiden Tachos informieren den Fotografen über Füllstand von Akku und Speicherkarte.

Die Rückseite dagegen strotzt nur so vor Hightech. Hier dominiert ein 3 Zoll großes AMOLED-Display, neben das sich ein Zoomregler, ein drück- und drehbares Vier-Wege-Pad sowie Menü-, Play- und Funktionstaste quetschen. Auf der Unterseite befinden sich ein proprietärer kombinierter USB/Video-Anschluss sowie ein Fach für SD-Speicherkarten und Akku. Wer einen HDMI-Ausgang braucht, muss 50 Euro in die Docking-Station SCC-HD2 KIT aus dem Zubehör des Herstellers investieren.

Trotz ihrer geringen Abmessungen liegt die Samsung WB1000 sicher in der Hand. Zumindest Zoomen und Fotografieren funktionieren auch einhändig. Wer dagegen Einstellungen anpassen möchte, braucht beide Extremitäten. Das Gehäuse wirkt äußerst solide und gut verarbeitet. Dass das Stativgewinde auf der Unterseite der Kamera aus Kunststoff besteht, enttäuscht allerdings ein wenig.


Speicherkarte und Akku verstecken sich hinter einer Klappe auf der Unterseite der Kamera.

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