Navigieren können sie alle. Wer heute ein GPS-System kauft, kommt in der Regel sicher an. Wenn die Hersteller mit Navigationsgeräten noch etwas verdienen wollen, müssen sie also schon mehr bieten als nur Routenplanung. Der zum Hitachi-Konzern gehörende Hersteller Clarion hat daher ein „Mobile Internet Navigation Device“ – kurz MiND – entwickelt, das auch als mobiler PC dient. Seit Ende 2008 gibt es den Alleskönner auf dem US-amerikanischen Markt. In Deutschland ist das Gerät, das ursprünglich für Januar 2009 angekündigt war, erst seit Juli zu haben. Der Grund: Es gab Probleme beim DVB-T-Modul, die nun beseitigt sind.

Stärken

Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass das MiND anders ist als gewöhnliche Navigationsgeräte. Neben einem externen Antennenanschluss und einem MicroSD-Kartenslot bringt das Navi eher ungewöhnliche Anschlüsse mit: An der rechten Seite sitzen USB-, Micro-USB- und 3,5-Milimeter-Klinkenbuchse.

Das Gerät bietet ein 4,8 Zoll großes Display. Dank einer Auflösung von 800 mal 480 Pixeln stellt es Inhalte gestochen scharf dar. Dabei handelt es sich nicht nur um Straßenkarten und Navigationsanweisungen, sondern auch um Fotos, Videos oder Webseiten. Das MiND ist nämlich als Mittelding zwischen UMPC (ultramobiler PC) und Navigationsgerät konzipiert.

Steckt der Nutzer das Gerät in die mitgelieferte Autohalterung und verbindet es mit dem Zigarettenanzünder, schaltet das MiND in den Car-Mode Homescreen (Fahrmodus) und zeigt die Karte sowie drei Quicklinks an. Voreingestellt sind Wetter, Nachrichten und Real Player. Der Nutzer hinterlegt hier auf Wunsch auch andere Links. DVB-T und Videomodus des Real Players sind in diesem Modus übrigens gesperrt. Schaltet der Anwender den Zwitter außerhalb seines Wagens ein, fährt es den Mobile-Mode Homescreen hoch – mit Vollzugriff auf alle Programme.

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