Autokino im Eigenbau: Blockbuster an die Hauswand beamen

Dank mobiler DVD-Player und LCD-Monitoren für das Auto ist es kein Problem, im Ausland ohne deutsches Fernsehen oder Kino einen Film in der Muttersprache anzusehen. Allerdings kommt auf den Mini-Displays für die Kopfstütze kein Gänsehautfeeling auf. Wir zeigen, wie sich Filmfans ein Autokino selberbauen.

Im Urlaub auf einem Campingplatz wird es nicht so schnell langweilig – vorausgesetzt die Animation stimmt und es sind ausreichend Clubs in der Nähe. Liegt der Platz aber weit abseits der Partymeile, werden vor allem die Abende schnell mal lang. Wenn nach dem Abendessen die Sonne untergeht, weiß nach ein paar Urlaubstagen keiner so genau, was er mit seiner Zeit anfangen soll. Eine Möglichkeit wär ein Kinobesuch. Wer die Landessprache allerdings nicht beherrscht, hat Pech gehabt. Dann bleibt nur noch das Ansehen eines mitgebrachten Films auf dem kleinen Monitor des Notebooks oder an der Kopfstütze des Autos.

Doch das muss nicht sein. Mit relativ geringem Aufwand schauen sich Filmfans eine DVD auf der großen Leinwand an. Beamer, Spannungswandler, ein paar Kabel und eine weiße Hauswand machen das eigene Auto nach Sonnenuntergang zum gemütlichen Kinosaal.

Ausrüstung fürs Autokino

Beamer

Das Wichtigste für den Autokino-Eigenbau ist ein Projektor. Er wirft den Film vom Autodach aus an eine Hauswand. Da der Beamer unterwegs größeren Belastungen als zu Hause ausgestetzt ist, sollten Käufer hier kein allzu teueres Gerät wählen. Das ist auch gar nicht notwendig. Beim rauhen Putz einer Hauswand nutzen hohe Auflösungen ohnehin nicht viel. Ein SD-Modell mit 800 mal 600 Pixeln ist daher vollkommen ausreichend. Wichtiger ist die Leuchtstärke. Der Projektor sollte eine Helligkeit von rund 1500 ANSI-Lumen schaffen. Meistens ist das bei Beamern der Fall, die eigentlich für den Präsentationseinsatz ausgelegt sind. Solche Geräte sind bereits für weniger als 300 Euro erhältlich.


Einen für das eigene Autokino geeigneten Beamer gibt es bereits für knapp 300 Euro zu kaufen.

Eine Sache gibt es aber zu beachten: den Stromverbrauch. Er sollte nach Möglichkeit 250 Watt nicht übersteigen. Schließlich bezieht er seine Energie während der „Vorstellung“ aus der Autobatterie. In unserem Fall kommt das NEC-Modell VT37 zum Einsatz. Es wirft Bilder mit 1500 ANSI-Lumen an die Wand und hat eine maximale Stromaufnahme von 280 Watt.

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