Wie bei den meisten Schnappschusskameras dieser Preisklasse könnte die Bildqualität der Sony Cybershot DSC-W290 ein wenig besser und die Geschwindigkeit etwas höher sein. Im Endeffekt sind Qualität und Leistung dieser Kamera aber nicht enttäuschend. Ganz im Gegenteil: Sie übertreffen sogar die Erwartungen. Angesichts ihres attraktiven Preises ist die W290 derzeit schwer zu schlagen.

Design

Die in den Farben silber, schwarz, blau und bronze erhältliche W290 unterscheidet sich äußerlich kaum von ihren Schwestern der W-Serie. Sie ist eine attraktive Kamera im Hosentaschenformat. Aufgrund ihres Gewichts von 145 Gramm spürt man ihre Anwesenheit permanent. Überhaupt gibt es aber nur eine Kleinigkeit am Design auszusetzen: Die W290 hat feine konzentrische Erhebungen an der Vorderseite, um griffester zu sein. Leider sammelt sich dort schnell Schmutz an, der sich nicht so einfach wegwischen lässt. Auch Fingerabdrücke sind auf dem Gehäuse des von uns getesteten silberfarbenen Modells deutlich sichtbar. Darüber hinaus rastet die Klappe des Batteriefachs nicht sauber ein – hier hätten wir uns eine solidere Verriegelung gewünscht.

Sony hat es geschafft, fast alle Steuerelemente auf die Rückseite der Kamera zu verfrachten, ohne sie überladen und verwirrend wirken zu lassen. Die W290 lässt sich sicher mit einer Hand halten, ohne, dass der Fotograf dabei versehentlich Knöpfe drückt oder den Modus ändert. Sämtliche Tasten quetschen sich neben ein drei Zoll großes Display. Auf er Oberseite befinden sich lediglich drei Knöpfe: Ein/Aus-Schalter, Auslöser und eine dedizierte Smile-Shot-Taste.

Sony Cybershot W290: Bedienelemente und Display
Alle Einstellungsmöglichkeiten befinden sich nun auf der Rückseite der Kamera. Damit wirkt das Design sehr aufgeräumt und die Bedienung ist logisch.

Sony hat die Bedienung endlich überarbeitet. Die Optionsdialoge sind bei früheren Modellen auf einen Menü- und einen Home-Dialog verteilt. Leider ist dabei nicht immer ganz klar, wo sich welche Funktion verbirgt. Jetzt gibt es nur noch einen einzigen Menü-Knopf, der Zugang zu sämtlichen Optionen gewährt. Interessant ist, dass die Kamera den Anwender vor bestimmten Einstellungen warnt. Beispielsweise ist die Gesichtserkennungsfunktion nicht verfügbar, wenn die Spotmessung aktiviert ist. Die W290 gibt dann einen entsprechenden Hinweis aus. Bei den Kameras anderer Hersteller müssen Anwender oft raten, was zu deaktivieren ist, um eine ausgeblendete Option wieder verfügbar zu machen.

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