Wer hätte auf seinem Handy nicht gerne einen Produkt-Detektiv, der Preise vergleicht? Oder einen Anruf-Blocker, der zur Partytime aktiv wird und peinliche Telefonate verhindert? Oder einen Autofinder, der auf jedem noch so großen Parkplatz den Überblick behält und weiß, wo das Auto steht? Programme, die die genannten Probleme lösen, gibt es tatsächlich. Sie laufen auf Mobiltelefonen mit Android-Betriebssystem.

Wer sie nutzen möchte, braucht also ein Android-Smartphone. Bislang hat nur HTC Android-Geräte in den Handel gebracht – immerhin schon drei. Nun zieht Samsung nach. Auch das Galaxy bietet Zugang zum Android Market, der Software-Anwendungen für Lifestyle, Multimedia und Kommunikation sowie Spiele zum Download bereitstellt.

Design

Das Galaxy sieht klassisch aus mit seinem schwarzen Klavierlack und dem Fünf-Wege-Steuerkreuz unter dem Display. Dabei wäre ein etwas frischeres Design für ein so junges Betriebssystem passender gewesen. HTC hat das erkannt und seine Android-Modelle mit einem Trackball anstelle herkömmlicher Bedienelemente ausgestattet. Beim Scrollen ist die Kugel schneller, das Steuerkreuz lässt sich dafür komfortabler bedienen.

Die Baugröße ist mit 11,5 mal 5,6 mal 1,2 Zentimeter gut gewählt: Das Galaxy ist ein paar Millimeter kleiner als das iPhone und in etwa genauso groß wie das HTC Hero. Damit passt das Handy prima in jede Jackentasche.

Der Bildschirm bietet 3,2 Zoll bei 320 mal 480 Pixel Auflösung. Das entspricht exakt dem Bildschirm des Android-Smartphones HTC Hero. Doch während das Hero angenehm in der Hand liegt, fühlt sich die Oberfläche des Samsung-Gerätes eine Spur zu glatt an. Zudem bleiben auf der Gehäuseoberfläche und auf dem Display Fingerabdrücke deutlich sichtbar haften. Eine Teflon-Schicht, wie sie zum Beispiel auf dem HTC Hero oder dem iPhone 3G S zu finden ist, bietet das Galaxy nicht. Und so lassen sich die Fettspuren auch nicht so leicht wegwischen wie bei der Konkurrenz. Besonders störend wirkt sich das bei strahlendem Sonnenschein aus. Die Schmierer spiegeln und erschweren damit die Lesbarkeit auf dem kontrastreichen Display. Bei normalem Tageslicht und bei Kunstlicht dagegen überzeugt das energiesparende AMOLED-Display.

Es gibt fünf Knöpfe plus eine OK-Taste auf dem Gerät. Doch nur der Zurück-Button ist eindeutig gekennzeichnet. Wo es ins Hauptmenü geht und wo Befehle innerhalb einer Anwendung aufgerufen werden, erschließt sich dem Anwender nicht auf den ersten Blick. Und so erwischt der Nutzer anfangs immer erst mal die falsche Taste. Das hätte Samsung eleganter lösen können.

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