Mit dem Flip Video hat der Hersteller PureDigital eine ganz neue Geräteklasse erschaffen: HD-fähige Videokameras, die in die Hosentasche passen. Camcorder, die überall und jederzeit lustige, peinliche und spannende Momente einfangen – dank hohen Auflösungen in allen Details. Inzwischen haben unter anderem auch Creative, Sony und Kodak vergleichbare Modelle auf den Markt gebracht.

Design

Der Zi8 sieht ein ganzes Stück attraktiver aus als Kodaks vorherige Modelle, der Zi6 und Zx1. Er ist in den Farben Schwarz, Blau und Rot erhältlich und wiegt gerade einmal 110 Gramm. Wie seine Vorgänger auch ist Kodaks neuestes Modell ein Fingerabdruckmagnet und zudem recht empfindlich gegenüber Kratzern. Eine Schutzhülle ist leider nicht im Lieferumfang enthalten, ebensowenig die optional erhältliche Fernbedienung.

Anstelle von AA-Batterien setzt der Zi8 auf einen proprietären Lithium-Ionen-Akku. Das erlaubt eine schlankere Bauweise verglichen mit dem Vorgänger. Der Nachteil ist jedoch, dass sich der Akku nicht einfach durch Mignonzellen vom Kiosk ersetzt lässt, wenn gerade keine Steckdose in der Nähe ist. Immerhin lässt sich der Mini-Camcorder auch via USB aufladen.

Ausstattung

Zwar fällt der Kodak aufgrund seiner Features in die Klasse der Full-HD-Videokameras, doch natürlich bringt der 175-Euro-Winzling nicht die Qualität eines viermal so teuren Camcorders à la Canon Legria HF S100. Dennoch steigert sich Kodak von Modell zu Modell bei der Bildqualität, und der Zi8 schafft als erster Vertreter der Hosentaschencamcorder echte 1920 mal 1080 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde. Außerdem schießt der 1/2,5-Zoll-CMOS-Sensor Fotos mit einer Auflösung von 5 Megapixeln. Wie sein kleiner Bruder Zi6 schafft der neue Kodak bei 1280 mal 720 Bildpunkten 60 fps. Damit eignet er sich besonders für rasante Stunts. Um Speicherkapazität zu sparen, stehen außerdem noch 1280 mal 720 Pixel bei 30 fps und 848 mal 480 Pixel bei ebenfalls 30 Bildern pro Sekunde zur Auswahl.

Kaufen, auspacken, losfilmen? Theoretisch ja, praktisch allerdings nur kurz, denn im Lieferumfang befindet sich keine SD-Karte. Mit lediglich 128 MByte integriertem Speicher kommen Full-HD-Filmer nicht weit. Der Zi8 zeichnet auf SDHC mit einer Kapazität von bis zu 32 GByte auf. Bei einer Datenrate von etwa 110 bis 150 MByte pro Minute reicht das für 210 bis 290 Stunden Video in bester 1080p-Qualität. Die Filmchen speichert der Kodak im Quicktime-MPEG-4-MOV-Kontainer mit dem H.264-Codec.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Kodak Zi8 im Test: winziger Full-HD-Camcorder mit toller Videoqualität

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *